Mittwoch 05. August 2020

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31. Juli 2020 - Nachrichten am Nachmittag

Ab dem 4. August gibt es erneut Einschränkungen aufgrund der COVID19-Pandemie. Dies teilte Staatspräsident Hage Geingob soeben mit. Dazu zählt vor allem die erneute Schließung der Kindergärten und Schulen im Land. Dies gilt für 28 Tage für alle, mit Ausnahme der Klassen 10 bis 12. Bezüglich der Phasen gibt es keine Änderung, wobei die Region Erongo und insbesondere die Ortschaften Arandis, Swakopmund und Walvis Bay unter den aktuellen starken Beschränkungen bleiben. Ansammlungen dürfen nur noch 100 anstatt 250 Personen umfassen. Die Quarantänezeit wird internationalem Standard nach von 14 auf 7 Tage verkürzt, wenn dann ein negatives Testergebnis vorliegt. Eine Isolation zu Hause ist nun theoretisch möglich.

Touristen dürfen  wieder nach Namibia reisen. Diese Entscheidung sei nach enger Beratung mit der Industrie getroffen worden. Alle Reisenden müssen ein negatives Testergebnis eines PCR-Tests vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden alt sein darf. Nach Ankunft in Namibia ist binnen der ersten fünf Tage ein weiterer Test verpflichtend. Bis zum Erhalt des Ergebnissesam 7. Tag, müssen Reisende an einem und demselben Ort verbleiben. Erst danach ist eine Weiterreise durch das Land ohne Einschränkungen erlaubt. Es soll eine Pflicht zur Nutzung eines Smartphone-Tracking-Apps geben.

Die Treibstoffpreise im Land werden kommenden Mittwoch deutlich angehoben. Laut Energieministerium steigt der Benzinpreis um 100 Cent je Liter. Diesel wird 70 Cent pro Liter teurer. Obwohl der Namibia Dollar gegenüber dem US-Dollar an Wert gewonnen hat und der Rohölpreis gesunken ist, sei eine Treibstoffanhebung nicht mehr länger verschiebbar. Dies ist einer Erhöhung der Händlerprovision ebenso geschuldet, wie einem höheren Anteil des Verkehrsunfallsfonds am Verkaufspreis. Zudem wurden in den vergangenen zwei Monaten nötige Preiserhöhung von mehr als 200 Cent pro Liter durch den nationalen Treibstofffonds übernommen.

Knapp 2200 Geschäftskunden des regionalen Stromversorgers Erongo RED können sich auf günstigere Strompreise freuen. Der Elektrizitätskontrollrat ECB hat eine Tarifsenkung von 1,6 Prozent genehmigt. Zudem gebe es nur noch einen ganzjährigen Preis und die Haupt- und Nebenzeiten wurden ebenfalls angepasst. Man habe bei der Entscheidung auch die Anfragen der Unternehmensgemeinschaft in Betracht gezogen, heißt es vom ECB und Erongo RED. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage sei eine Strompreissenkung deshalb auch gerechtfertigt.

Das Pathologische Institut NIP baut seine Testkapazitäten für die Coronavirus-Analysen weiter aus. Dies geschehe vor allem im Labor in Oshakati. Damit soll der Rückstand von Auswertungen bei bereits entnommenen Proben abgebaut werden. Die nötige Fortbildung von Mitarbeitern sei bereits abgeschlossen worden. Zwei Testgeräte stehen in der Außenstelle in Oshakati zur Verfügung. Die Durchführung von PCR-Tests sei damit sicher und schnell möglich, heißt es weiter.

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