Donnerstag 06. August 2020

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31. Oktober 2018 - Nachrichten am Morgen

Der staatliche Pensionsfonds GIPF ist auf gutem Weg, seine selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Die Zahl unbeanspruchter Pensionsleistungen sei von knapp 12.000 im Jahr 2015 auf 1.200 im laufenden Jahr reduziert worden, erklärte GIPF-Geschäftsführer David Nuyoma laut Allgemeiner Zeitung gestern auf einer Pressekonferenz. Die meisten Ansprüche würden innerhalb 25 Tagen ausgezahlt. Bei Beerdigungskosten sei die Zeitspanne für die Auszahlung von 48 auf 24 Stunden halbiert worden. Laut Presseagentur NAMPA kündigte Nuyoma an, dass der GIPF seine Gelder mehr und mehr in Namibia investiert. Bis Ende März wolle man den Anteil auf 45 Prozent steigern.

Kommerziell ausgerichtete Staatsbetriebe sollten sich künftig nicht mehr auf Zuschüsse der Regierung verlassen. Das habe der Vizeminister für Staatsbetriebe, Veikko Nekundi, gestern zum Abschluss einer Schulung für Führungskräfte staatlicher Unternehmen erklärt, berichtet der Namibian. Er erwarte von den Teilnehmern der Schulung, kommerzielle Staatsbetriebe aus ihren Betten zu zerren. An dem zweitägigen Arbeitstreffen hatten Führungskräfte von sieben staatlichen Unternehmen und Institutionen teilgenommen, darunter National Housing Enterprise, Meat Board, Verkehrsunfall-Fonds MVA und Nationalgalerie.

Beim Uran-Bergwerk Husab ist der Fahrer eines Kipplasters tödlich verunglückt. Laut Namibian ereignete sich der Unfall gestern Nachmittag. Der mit 300 Tonnen fast voll beladene Laster sei auf dem Weg nach unten in die Grube immer schneller geworden und schließlich in eine Felswand gekracht. Der 42-jährige Fahrer, Manfred Gaoseb, habe auf der ganzen Strecke gehupt. Die Ursache wird noch untersucht. Kollegen sagten dem Namibian, Gaoseb habe zusätzliche Schichten gearbeitet und sei möglicherweise übermüdet gewesen. Laut Husab handelt es sich um den ersten Todesfall seit Öffnung des Bergwerks 2015.

Der Verband simbabwischer Nicht-Regierungs-Organisationen appelliert an Präsident Hage Geingob, in seiner Eigenschaft als SADC-Vorsitzender in die Krise in Simbabwe einzugreifen. Vor allem die wirtschaftliche Situation, aber auch die Einmischung der Armee in Aufgaben lokaler Behörden bereite große Sorgen, erklärte der Sprecher einer Delegation des Dachverbands Nango, Rashid Mahiya, gegenüber der Presseagentur NAMPA. Man habe Geingob gebeten, im Namen der SADC auf einen Dialog zwischen Regierung und Opposition zu dringen. Geingob habe Gespräche mit den zuständigen Stellen zugesagt, jedoch zugleich empfohlen, dass das simbabwische Volk das Ergebnis demokratischer Wahlen akzeptiert.

US-Präsident Trump ist nach dem Anschlag auf eine Synagoge nach Pittsburgh gereist. Zusammen mit seiner Familie trauerte er um die Opfer und legte Blumen nieder. Sein Auftritt wurde von Protesten begleitet. Trump wird vorgeworfen, nicht ausreichend gegen den Antisemitismus vorzugehen und mit seiner Rhetorik die Stimmung im Land zu vergiften. Bei dem Attentat sind am Wochenende 11 Menschen ums Leben gekommen.

Nach neun Jahren im All hat das Weltraumteleskop Kepler seine Mission beendet. Es hat außerhalb unseres Sonnensystems 2600 Planeten entdeck. Jetzt ist wie erwartet der Treibstoff ausgegangen. Die Nasa hatte das nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannte Weltraumteleskop 2009 ins All gebracht.

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