Dienstag 22. Mai 2018

4. Dezember 2016 - Nachrichten am Morgen

Knapp 6,4 Millionen Österreicher sind heute aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. In den Umfragen liefern sich Alexander van der Bellen von den Grünen und Norbert Hofer von der FPÖ weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die syrische Armee hat bei ihrer Offensive auf die Großstadt Aleppo offenbar weitere Geländegewinne verbuchen können. Das berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Truppen von Machthaber Assad sollen inzwischen etwa 50 Prozent von Ost-Aleppo kontrollieren. Die Kämpfe in der Stadt fordern viele Menschenleben, eine diplomatische Lösung ist aktuell nicht in Sicht.

Vor der spanischen Küste sind mehr als 90 Flüchtlinge gerettet worden. Die Schutzsuchenden stammen aus Algerien und aus Ländern südlich der Sahara. Die Behörden berichten außerdem von 22 Migranten, die sich in einem Lastwagen versteckt hätten und in die spanische Exklave Melilla in Nordafrika gelangen wollten. Der LKW-Fahrer und sein Beifahrer wurden festgenommen. Die Schutzsuchenden sind in ein Aufnahmelager gebracht worden, wo sie einen Asylantrag stellen können.

Knapp einen Monat nach der Wahl haben die Grünen in den USA ihren Antrag auf Neuauszählung der Stimmen in Pennsylvania wieder zurückgezogen. Die geplante Überprüfung des Wahlergebnisses sei zu teuer, so die Präsidentschaftskandidatin der Grünen, Stein. Ursprünglich wollten die Grünen die Stimmen in drei Staaten neu auszählen lassen, die der Republikaner Trump jeweils knapp gegen Clinton gewonnen hatte.

Auf Kuba wird heute der verstorbene Revolutionsführer Fidel Castro beigesetzt. Seine Asche war seit Mittwoch von der Hauptstadt Havanna in das 900 Kilometer entfernte Santiago de Cuba gebracht worden. Viele Kubanern begleiteten den Trauerzug. Santiago de Cuba gilt als Wiege der Revolution von 1959. Castro und seine Gefährten hatten dort den ersten Anlauf zum Sturz des damaligen Diktators Batista unternommen. Castro war vor 9 Tagen im Alter von 90 Jahren in Havanna verstorben.

 

Werbung

 

Deutsche Welle

Devisen