Montag 28. September 2020

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4. Dezember 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Eintreibung der Steuern in Namibia soll im kommenden Jahr durch eine neu gegründete Agentur noch effizienter werden. Laut Allgemeiner Zeitung stellte Finanzminister Calle Schlettwein gestern die Vorstandsmitglieder der Namibian Revenue Agency NAMRA vor. Vorsitzende sei Anna Nakale-Kawana, die im Finanzministerium, der Finanzaufsichtsagentur NAMFISA und der Rückversicherungsgesellschaft NAMIBRE gearbeitet hat. Der Vorstand solle dafür sorgen, dass die Agentur am 1. März ihre Arbeit aufnehmen kann. Dabei sollten vor allem erfahrene Mitarbeiter des Finanzamts rekrutiert werden. Schlettwein wies laut Bericht darauf hin, dass die Steuereinnahmen in Namibia bisher bei 32 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes betragen würden. Das sei doppelt so hoch wie der Durchschnitt in den Ländern Afrikas südlich der Sahara.

Die Entwicklung von Swakopmund soll stärker vorangetrieben werden. Das habe der neue Geschäftsführer der Stadtverwaltung, Archie Benjamin, gestern bei seinem Amtsantritt vor seinen Mitarbeitern im Ratssaal angekündigt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Man stehe vor vielen Herausforderungen wie etwa der Zuwanderung von Bürgern aus dem Norden des Landes. Benjamin war zuvor Geschäftsführer des Ortes Tsumeb. Er tritt die Nachfolge von Eckart Demasius an, der vor mehr als zwei Jahren in Pension gegangen war. Der Posten wurde in der Übergangszeit von Abteilungsleiter Marco Swarts ausgefüllt.

Die Handelsroute von Walvis Bay durch die Kalahari nach Botswana und Südafrika soll auch auf dem Schienenweg verstärkt werden. Das sieht laut Allgemeiner Zeitung eine Absichtserklärung vor, die von den staatlichen Transportunternehmen TransNamib und Botswana Railways bei einem Treffen in Gabarone unterzeichnet wurde. Am Bahnhof in Gobabis sei ein Container-Terminal geplant. Außerdem wollen die Partner bei der Aufstellung von Zugplänen, in technischen Fragen und in der Vermarktung zusammenarbeiten.

Die Aussichten für den internationalen Diamanten-Handel im kommenden Jahr sind eher schlecht. Das habe der Geschäftsführer der De-Beers-Gruppe, Bruce Cleaver, gestern in einem Gespräch mit Präsident Hage Geingob erklärt, meldet die Presseagentur NAMPA. Grund sei vor allem der Handelskrieg zwischen den USA und China. Die neuen Zölle seien zwar nicht gegen den Diamantenhandel gerichtet, dürften die Konsumenten in China jedoch nervös machen und vom Kauf der Edelsteine abhalten. Cleaver zufolge war der Absatz von Diamanten im noch laufenden Jahr in den USA besser als im Vorjahr, in Indien nicht so gut und in China durchschnittlich.

Die Protestbewegung der "Gelbwesten" in Frankreich hat ein heutiges Treffen mit der Regierung abgesagt. Dazu hatte der Premierminister eingeladen, nachdem es am Wochenende wieder zu Krawallen gekommen war. Grund für die Absage: Zwei Gelbwesten-Vertreter sind nach eigenen Angaben wegen des Treffens von Hardlinern der Bewegung bedroht worden.

Die am Mittag gestartete Sojus-Rakete mit drei Raumfahrern aus den USA, Kanada und Russland an Bord hat am Abend erfolgreich an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Das Trio soll die Besatzung der Raumstation unter der Leitung des deutschen Raumfahrers Alexander Gerst ablösen.

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