Samstag 07. Dezember 2019

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4. Februar 2017 - Nachrichten am Morgen

Der Angreifer vom Pariser Louvre soll kurz vor der Attacke noch mehrere Nachrichten über Twitter verschickt haben. Darin habe er Bezug auf die Terrormiliz IS genommen, hieß es aus Ermittlerkreisen. Nun soll geklärt werden, ob er im Auftrag der Dschihadistenmiliz oder allein gehandelt hat. Bei dem Täter soll es sich um einen 29jährigen Ägypter handeln, der vor Kurzem aus Dubai nach Frankreich eingereist war. Der Mann kann noch nicht vernommen werden. Er war nahe des Louvre-Mouseums mit einer Machete auf Soldaten losgegangen. Einer hatte ihn mit Schüssen außer Gefecht gesetzt.

Der von US-Präsident Trump verhängte Einreisestopp für Bürger aus sieben überwiegend muslimischen Ländern liegt vorerst auf Eis. Ein Bundesrichter in Seattle hat den Einreisestopp per einstweiliger Verfügung vorläufig kassiert. Die Entscheidung gelte solange landesweit bis über die Klage des Generalstaatsanwalts des Bundesstaats Washington entschieden sei, hieß es. Trump hatte den Einreisestopp vor einer Woche per Dekret verfügt. Washington hatte als erster Bundesstaat dagegen geklagt.

Nachdem die USA neue Sanktionen gegen den Iran verhängt haben, hat Teheran eine scharfe Reaktion angekündigt. Als Antwort werde der Iran einige US-Bürger und Firmen mit Beschränkungen belegen, hieß es aus dem Außenministerium in Teheran. Es werde diejenigen treffen, die "eine Rolle bei der Bildung und Unterstützung von Terrorgruppen in der Region" gespielt hätten, hieß es. Die USA hatten am Freitag neue Sanktionen verhängt, nachdem der Iran vor einigen Tagen eine ballistische Mittelstreckenrakete getestet hatte.

Mexiko und die Türkei beschleunigen ihre Verhandlungen über ein Freihandlesabkommen. Darauf haben sich die Außenminister beider Länder bei einem Treffen in Mexiko-Stadt verständigt. Hintergrund sind die protektionistischen Drohungen der neuen US-Regierung. Die USA, Kanada und Mexiko bereiten sich darauf vor, das Freihandelsabkommen Nafta neu zu verhandeln. Trump will neu verhandeln, weil das Abkommen seiner Ansicht nach die Verlagerung von Jobs und Investitionen aus den USA nach Mexiko begünstigt.

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