Samstag 24. Februar 2018

4. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

An der Zentralen Küste hat es ein weiteres Todesopfer zur Ferienzeit gegeben. Ein 10-jähriger Junge ertrank bei Henties Bay im Atlantik, nachdem er mit vier weiteren Jungen von einer Welle erfasst worden war. Einem Spaziergänger sei es gelungen vier der Kinder an Land zu bringen. Einer von ihnen befinde sich zur Behandlung im Krankenhaus. Die sterblichen Überreste des Jungen wurden bei Redaktionsschluss noch von Bergungsmannschaften und der Polizei gesucht. – Erst vor einigen Tagen war ein Geschäftsmann aus Omaruru in seinem Fahrzeug im Atlantik bei Walvis Bay ertrunken.

Nach zig Festnahmen wegen Alkohols am Steuer in der Region Erongo, hat auch die Region Omaheke die Polizeistatistik für betrunkenes Fahren nun veröffentlicht. Hier habe es 29 Festnahmen gegeben. Alle Personen seien in Gobabis überführt worden. Sie müssten bis zu 2000 Namibia Dollar Strafe zahlen und haben teilweise Tage im Gefängnis verbracht. Ansonsten habe es kaum weitere Vergehen im Straßenverkehr in der Region gegeben, betonte der Polizeisprecher.

Nach dem Zugunglück in Südafrika bergen Rettungskräfte immer mehr Tote. Inzwischen ist von mindestens 14 Toten die Rede, fast 200 Menschen wurden verletzt. Die Behörden rechnen offenbar mit weiteren Opfern. In einer Kleinstadt etwa 200 Kilometer südwestlich von Johannesburg war ein Zug mit einem Laster zusammengeprallt und entgleist. Mehrere Waggons gingen in Flammen auf.

Im Ukraine-Konflikt hält der deutsche Bundesaußenminister Gabriel eine UN-Mission für den einzigen Weg, einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Das erklärte er bei einem Besuch in Kiew. Verhandlungen darüber sollten im Normandie-Format stattfinden - also mit Deutschland, Frankreich, der Ukraine und Russland.

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