Dienstag 22. Mai 2018

4. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

UN-Generalsekretär Guterres hat sich in den Konflikt im Iran eingeschaltet. Er forderte die politische Führung und die Demonstranten auf Gewalt zu verzichten. Die Proteste müssten friedlich ablaufen, sagte er. Seit vergangenem Donnerstag gehen vor allem junge Iraner landesweit auf die Straßen, zunächst richtete sich der Protest gegen steigende Lebensmittelpreise - jetzt steht die Regierung im Fokus. Aber auch Unterstützer der Regierung demonstrieren mittlerweile. Bei den Protesten sollen mindestens 21 Menschen getötet worden sein.

Der Gewerkschafts-Dachverband NUNW wirft der Regierungs-Partei SWAPO vor, ihre Mitglieder kaltzustellen. Generalsekretär Job Muniaro sprach gegenüber der Zeitung New Era von einer Hexenjagd. So habe man einigen Gewerkschafts-Mitgliedern, die Positionen in lokalen Behörden innehaben, mit Versetzung und Entlassung gedroht. Vertreter der NUNW hatten auf dem SWAPO-Kongress bei der Wahl des Parteichefs Jugendminister Jerry Ekandjo unterstützt, der gegen Präsident Hage Geingob angetreten war.

Mitarbeiter des Bergwerks Skorpion Zinc bei Rosh Pinah beklagen mangelnde Sicherheits-Standards. Nach einem friedlichen Protest hätten Vertreter des Gewerkschafts-Dachverbandes NUNW der Unternehmensführung eine Petition überreicht, berichtet der Namibian. Sicherheitsvorschriften, so hieß es darin, würden ständig missachtet. Dies gefährde die Sicherheit der Bergleute. Als konkretes Beispiel nannte die NUNW laut Bericht einen Vorfall Mitte Dezember, als ein Hang an der offenen Grube ins Rutschen geriet. Das Management habe die Hänge nicht gesichert, obwohl Experten dies zuvor empfohlen hätten. Laut NUNW wurden die Bergleute nicht einmal über den Vorfall informiert, als sie zur Arbeit zurückkehrten. Außerdem warf die Gewerkschaft einigen Managern vor, betrunken zur Arbeit zu kommen und den allgemein üblichen Alkoholtest vor Dienstbeginn zu verweigern.

Südlich von Lüderitz ist die Leiche des Soldaten geborgen worden, der am Neujahrstag im Meer ertrunken ist. Laut Zeitung New Era war der 29-Jährige am Nachmittag mit Freunden zur Lagune gefahren, um am Ufer zu grillen. Gegen 16.00 Uhr sei er ins Wasser gesprungen, um zu schwimmen. Die starke Strömung habe ihn jedoch ins offene Meer hinausgetrieben. Seine Leiche wurde am kommenden Tag außerhalb der Lagune angespült.

Stammgäste von Fitness-Studios kritisieren heftig, dass sie von Krankenkassen keine Teilerstattung der Kosten mehr erhalten. Laut Presseagentur NAMPA wurde vielfach der Sinn der Entscheidung in Frage gestellt. Es sei unfair gegenüber jenen, die kaum Leistungen der Krankenkassen in Anspruch nehmen müssen, weil sie durch regelmäßiges Fitness-Training einen gesunden Lebensstil führen. Die Versicherungs-Aufsichtsbehörde Namfisa hatte Mitte Dezember mitgeteilt, dass Kostenerstattungen für den Besuch von Fitness-Studios gegen das Krankenkassen-Gesetz verstoßen. Alle Beteiligten seien bereits im April informiert worden. Laut Namfisa hat jedoch keine der Krankenkassen Einspruch eingelegt.

Nach Sturmtief Burglind droht nun Dauerregen Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst sagt für die kommenden Stunden in vielen Regionen kräftige Niederschläge voraus. In höheren Lagen taut es - das bedeutet: Die Hochwassergefahr steigt. Der erste Sturm des Jahres sorgte vor allem im Süden und Westen für hunderte Feuerwehreinsätze. Wegen umgestürzter Bäume musste die Bahn im Nahverkehr einzelne Strecken sperren. Auch in Frankreich und Spanien richtete der Sturm Schäden an - drei Menschen kamen ums Leben.

 

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