Donnerstag 22. August 2019

4. Oktober 2017 - Nachrichten am Abend

Die mutmaßliche Mörderin eines Deutschen erhält morgen das Urteil. Dies kündigte der Vorsitzende Richter am Regionalgericht Windhoek an. Anthea Arnold wird beschuldigt ihren Lebensgefährten Michael Breder im Mai 2011 mit einer Handfeuerwaffe erschossen zu haben. Zu Beginn der Verhandlung vor knapp vier Jahren hat die Beschuldigte auf „nicht schuldig“ plädiert. Sie habe in einem Akt der Selbstverteidigung einen Schuss abgegeben, hieß es. – Nach einem möglichen Schuldspruch wird die Bekanntgabe des Strafmaßes vermutlich einige weitere Wochen dauern.

In Madagaskar ist vielerorts Panik ausgebrochen, nachdem in der Hauptstadt Antananarivo die Pest ausgebrochen war. Mindestens 24 Personen starben bisher, wie News24 berichtet. Die Einwohner der Millionenmetropole würden in langen Schlangen vor den wenigen Apotheken stehen um Mundschutz und Medikamente zu kaufen. Der Bestand an Schutzmasken sei jedoch fast aufgebraucht, hieß es. Das Land habe derzeit mit der Beulen- und Lungenpest zu kämpfen. Einerseits seien Flöhe von Ratten für die Verbreitung verantwortlich, andererseits sei auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich. – Madagaskar wird regelmäßig von Pestausbrüchen heimgesucht, nur selten werden aber städtische Zentren davon befallen.

Nach dem Blutbad von Las Vegas ist die Freundin des Todesschützen von den Philippinen in die USA zurückgekehrt. Beamte der Bundespolizei FBI nahmen die 62-jährige in Los Angeles in Empfang. Von ihrer erhoffen sich Ermittler Hinweise zum Motiv. US-Präsident Trump trifft sich heute in Las Vegas mit Angehörigen von Opfern des Anschlags.

Im Streit um Steuervorteile für den Apple geht die EU-Kommission nun juristisch gegen Irland vor. Brüssel hat in der Sache den Europäischen Gerichtshof angerufen. Die Regierung in Dublin habe bis heute nicht 13 Milliarden Euro vom iPhone-Hersteller zurückgefordert. Die Kommission stuft das als unzulässige Staatsbeihilfe ein. Apple habe einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Firmen.

Drei Forscher teilen sich in diesem Jahr den Chemie-Nobelpreis: Ausgezeichnet werden der gebürtige Deutsche Joachim Frank aus den USA, der Schweizer Jacques Dubochet und der Brite Richard Henderson für ihre Arbeit im Bereich der Elektronenmikroskopie. Die drei hatten eine Methode entwickelt, mit der biologische Moleküle dreidimensional abgebildet werden können.


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