Freitag 13. Dezember 2019

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4. September 2015 - Nachrichten am Abend

Namibia flyafrica muss nach den ersten beiden Flügen den Betrieb vorerst wieder einstellen. Das Obergericht in Windhoek gab am Mittag einem Antrag von Air Namibia statt. Demnach lägen für flyafrica nicht die nötigen Lizenzen vor, um Verbindungen ins Ausland anzubieten. Nomad Aviation, unter deren Lizenz Namibia flyafrica die Strecke nach Johannesburg bedienen will, habe nur eine Lizenz für nationale Flüge. Am Dienstag hatte Air Namibia einen entsprechenden Antrag aufgrund von Formfehlern zurückgezogen. Mittwoch führte flyafrica jeweils einen Flug von Johannesburg nach Windhoek und zurück durch.

Hunderte Flüchtlinge haben sich heute vom gesperrten Budapester Fernbahnhof zu Fuß nach Westeuropa auf gemacht. Sie gehören zu den rund 2.000 Menschen, die seit Tagen vor und im Bahnhof der ungarischen Hauptstadt kampieren und dort auf eine Weiterreise nach Deutschland oder Österreich warten. Heute sind zudem etwa 300 Flüchtlinge aus einem Erstaufnahmelager im Süden Ungarns geflohen. Laut Polizei seien sie in zwei Gruppen Richtung Autobahn davongelaufen. Der Einreiseverkehr wurde deshalb vorrübergehend gesperrt.

Griechenlands Ex-Regierungschef und Chef des griechischen Linksbündnisses Syriza, Tsipras, schließt eine Koalition mit den Sozialdemokraten nach der Parlamentswahl in etwa zwei Wochen nicht mehr aus. Voraussetzung sei aber, dass sich die Vorsitzende der Pasok-Partei von der Rechten distanziert, so Tsipras. Tsipras war zuvor als Ministerpräsident zurückgetreten, nachdem ihn ein Teil seiner Partei bei der Abstimmung über die Spar- und Reformauflagen nicht unterstützt hatte.

Die Lufthansa hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit zu einem neuen Tarifgespräch eingeladen. Damit will die Fluggesellschaft einen drohenden Streik verhindern. Cockpit hatte vorgestern mit neuen Streiks gedroht, nachdem sich beide Seiten bisher nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten.

Die Anzahl der Geier, insbesondere der Aasgeier, ist in Namibia stark gesunken. Das berichtete Liz Comen von der Naturschutz Organisation Narrec anlässlich des Internationalen Tages zum Schutz der Aasgeier am 5. September im Gespräch mit Hitradio Namibia. Großen Einfluss auf die drastisch sinkende Population nehme vor allem der Mensch. Laut einer Studie der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen gelten weltweit 69 Prozent aller Geier- und Condorarten als bedroht.

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