Dienstag 25. Juni 2019

4. September 2017 - Nachrichten am Abend

Am frühen Morgen wurde die Bank Windhoek-Filiale in Rehoboth überfallen. Wie die Polizei bekannt gab, habe man auf den Überwachungskameras zwei Verdächtige identifizieren können. Insgesamt sollen mehr als 1,3 Millionen Namibia Dollar gestohlen worden sein. Das namibische Bankhaus gab indessen bekannt, dass die Filiale heute wegen der anhaltenden Ermittlungen geschlossen bleibe.

Simbabwes Langzeitpräsident Robert Mugabe hält an seiner offenen Kritik an Südafrika und Freiheitsidol Nelson Mandela fest. Mugabe sagte auf einer Wahlkampfveranstaltung im eigenen Land, dass Mandela vergessen hatte warum er mehr als 20 Jahre im Gefängnis saß. Ihn hätte nur seine persönliche Freiheit interessiert, nicht aber die zur Rechenschaft zu ziehen, die ihm alles angetan hätten. Deshalb sei Südafrika heute weiterhin in der Hand der Weißen. Er würde vom südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma in dieser Ansicht unterstützt werden, hieß es von Mugabe.

Einer der in der Türkei festgenommenen Deutschen ist wieder frei. Vom Auswärtigen Amt heißt es, der Rechtsanwalt des Paares habe sich gemeldet. Noch habe man aber keinen konsularischen Zugang. Die beiden waren am Freitag im südtürkischen Antalya festgenommen worden. Offenbar wird ihnen vorgeworfen, die Gülen-Bewegung zu unterstützen. Die wird in der Türkei für den Putschversuch im vergangenen Jahr verantwortlich gemacht. Die Festnahme hatte die frostigen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei weiter belastet. Bundeskanzlerin Merkel und ihr SPD-Herausforderer Schulz haben ein Ende der EU-Beitrittsverhandlungen ins Spiel gebracht.

UN-Ermittler haben massive Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Burundi dokumentiert. In dem Bericht werden zahlreiche Fälle von Folter, außergerichtlichen Hinrichtungen, sexueller Gewalt und Verschwindenlassen von politischen Gegnern aufgelistet. Dafür sei die höchste Ebene des Staates verantwortlich. Der Internationale Gerichtshof wurde zum Handeln aufgerufen.

In der überschwemmten Chemiefabrik in Texas sollen die dort gelagerten gefährlichen Chemikalien jetzt gezielt abgebrannt werden. Vom Betreiber heißt es, sonst könne nicht gewährleistet werden, dass die Gefahr vorbei sei. Die Anlage war durch Tropensturm Harvey überschwemmt worden - mittlerweile bewegt sich ein neuer Hurrikan auf die Region zu.


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