Freitag 24. Mai 2019

4. September 2017 - Nachrichten am Mittag

Bei einem Wohnungseinbruchsdiebstahl am Wochenende in Windhoek-Olympia wurde ein Einbrecher erschossen. Vier Männer sollen Polizeiangaben nach in ein Haus eingestiegen sein. Der durch eine Sicherheitsfirma alarmierte Sohn der Besitzer sei zum Haus gefahren, wo die Einbrecher das Feuer eröffnet hätten. Er habe daraufhin auf die Männer geschossen und einen tödlich getroffen. Die anderen drei Personen konnte fliehen. Die Polizei habe bei Ankunft in der Hand des verstorbenen eine geladene Pistole gefunden. Der Schütze wurde bisher nicht festgenommen, da die Staatsanwaltschaft erst entscheiden müsse ob er sich einer Anklage stellen müsse.

Die USA drohen Nordkorea mit einem Atomkrieg. Nach dem Test einer Wasserstoffbombe durch das kommunistische Regime in Pjöngjang hat Washington nun angekündigt im Zweifel auch Atomwaffen einzusetzen. Präsident Trump sagte, dass die USA sich und ihre Verbündeten mit der vollen Bandbreite der diplomatischen, konventionellen und auch nuklearen Möglichkeiten verteidigen werden. Heute kommt der UN-Sicherheitsrat zusammen, um über neue Sanktionen gegen Nordkorea zu beraten.

Seit der Gewalteskalation in Myanmar sind im Nachbarland Bangladesch nach schon 87.000 Flüchtlinge angekommen. Die meisten von ihnen sind Mitglieder der muslimischen Rohingya-Minderheit. Weitere 20.000 warteten an der Grenze auf Einlass nach Bangladesch, hieß es von der UNO. Bei den Kämpfen zwischen Armee und Rohingya-Rebellen in Myanmar gab es seit Ende August hunderte Tote. Zahlreiche Menschen sind seitdem auf der Flucht.

Die Schäden die Wirbelsturm „Harvey“ in Texas hinterlassen hat, sind wohl weitaus höher als angenommen. Der texanische Gouverneur Abbott schätzt die Kosten für den Wiederaufbau auf bis zu 180 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Bei Hurrikan "Katrina" im Jahr 2005 waren es 120 Milliarden. Mehr als eine Million Menschen waren vor "Harvey" in Sicherheit gebracht worden. Zehntausende sind jetzt obdachlos.

Der August war an der zentralen Küste der kälteste seit mindestens 16 Jahren. Dies geht aus den Klimaauswertung von „Earthmaps Consulting“ hervor. Demnach lag dieses vor allem auch am fehlenden Ostwind, der bereits seit 2011 deutlich weniger häufig auftrete. In diesem Jahr gab es erst 12 Ostwindtage, gegenüber 15 im langjährigen Mittel und bis zu 31 im Maximum. Im August wurde in Swakopmund eine Durchschnittstemperatur von etwa 13 Grad gemessen. In den Vorjahren lag diese stets bei 15 bis 17 Grad.


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