Sonntag 24. Juni 2018

5. März 2018 - Nachrichten am Mittag

Nach mehr als 70 Jahren scheint das Ende der staatlichen Air Namibia so gut wie besiegelt zu sein. Wie der Windhoek Observer berichtet, wurden harte Sparmaßnahmen eingeleitet, worunter vor allem das Flugzeugpersonal zu leiden habe. Scheinbar sollen auch die 2013 vom namibischen Staat gekauften Airbus A319 verkauft oder verliehen werden um die Fluggesellschaft vorerst in der Luft zu halten. Die monatlichen Betriebskosten lägen bei 300 Millionen Namibia Dollar. Die Subventionen seit dem Jahr 2000 hätten mehr als sechs Milliarden Namibia Dollar betragen. - Weitere Anzeichen für ein Ende von Air Namibia könnte die Ankündigung der privaten Westair sein Linienflüge im Inland aufzunehmen. Zudem befasse sich die Regierung Berichten nach erstmals ernsthaft mit dem afrikanischen Open-Skies-Abkommen. Dies ermögliche allen Airlines der Mitgliedsstaaten von, nach und in anderen Mitgliedsländern zu fliegen.

Die Deutsche Botschaft in Windhoek stellt bereits seit Anfang Januar keine sogenannten deklaratorischen Visa mehr aus. Sie reagiert damit auf die guten Erfahrungen der vorangegangenen Monate, wie aus einer Information auf der offiziellen Website hervorgeht. Demnach wurde bereits 2015 vom Namibischen Ombudsmann bestätigt, dass Namibier durch Geburt oder Abstammung basierend auf zwei höchstrichterlichen Entscheidungen zum Führen weitere Staatsbürgerschaften berechtigt sind. Damit entfällt die Ausstellung der deklaratorischen Visa, da Namibier nun auf ihre zweite Staatsbürgerschaft verweisen können.

US-Präsident Trump hält an den umstrittenen Strafzöllen auf Stahl und Aluminiumimporte fest. Die Vereinigten Staaten seien bei fast allen Handelsverträgen auf der Verliererseite, twitterte Trump. Das müsse man ändern. Handelsminister Ross kündigte in einem Interview an, dass die Sonderabgaben wohl in dieser Woche in Kraft treten. Ausnahme für bestimmte Länder soll es nicht geben. Mit Blick auf die von Europa angekündigten Gegenmaßnahmen betonte Ross: das Ausmaß sei eher unbedeutend.

Nach dem wochenlangen Hin- und Her bei der Regierungsbildung geht's jetzt vorran. Heute will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Angela Merkel als Kanzlerin vorschlagen. Die Wahl im Bundestag ist kommende Woche Mittwoch geplant. Die SPD sieht sich nach dem positiven Mitgliederentscheid gestärkt. In einer erneuten Zusammenarbeit mit der Union will sie nicht nur Ja und Amen sagen.

 

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