Donnerstag 06. August 2020

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6. Mai 2016 - Nachrichten am Morgen

Obergericht in Windhoek; © New Era

Der Ort Gobabis hat 170 Grundstücke für Wohnhäuser erschlossen. Das teilte Pressesprecher Frederick Ueitele der Presseagentur Nampa auf Nachfrage mit. Sobald das Ministerium für städtische Entwicklung grünes Licht gibt, werde man sie Antragstellern zuteilen. Laut Nampa fürchtet der Ortsrat ähnliche Landbesetzungen wie in Walvis Bay und Rehoboth. Indessen wurden in Rehoboth die fünf Personen, die während der Krawalle am vergangenen Montag verhaftet worden waren, gegen jeweils 800 Namibia Dollar Kaution freigelassen.

Nach dem Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in Syrien fordern die Vereinten Nationen Ermittlungen. Möglicherweise handele es sich um ein Kriegsverbrechen, sagte ein Sprecher. Aktivisten berichten von etwa 30 Todesopfern und dutzenden Verletzten - bei allen soll es sich um Zivilisten handeln. Die Rebellen machen die Streitkräfte von Machthaber Assad für den Angriff verantwortlich. Das Gebiet, in dem sich der Angriff ereignet hat, wird vom Al-Kaida-Ableger Al-Nusra-Front kontrolliert. Für die Organisation gilt der ausgehandelte Waffenstillstand nicht.

In Kanada kämpfen über 1000 Feuerwehrleute weiter gegen die verheerenden Waldbrände. Aus der Stadt Fort McMurray müssen rund 25.000 Menschen ausgeflogen werden - sie sind von den Bränden eingeschlossen. Bislang wurden nach offiziellen Angaben rund 2000 Häuser zerstört.

Im Zentralgefängnis von Windhoek sind drei Besucherinnen beim Schmuggeln von Drogen und Mobiltelefonen erwischt worden. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, hatten die Frauen am Dienstagnachmittag Häftlinge besuchen wollen. Beamte hätten Mandrax-Tabletten, Dacha, Tabak und vier Mobiltelefone bei ihnen gefunden. Laut Bericht hatte eine der Frauen sogar Drogen am Körper ihrer Tochter versteckt. Mobiltelefone sind im Gefängnis verboten. Auch Rauchen ist seit Mitte März untersagt.

Der 4. Mai erinnert an schmerzhafte Momente in der Geschichte Namibias. Das erklärte Präsident Hage Geingob laut Presseagentur Nampa zum Gedenken an das Massaker von Cassinga 1978. Zugleich dankte er Angola und Kuba für ihre Hilfe im Kampf gegen das damalige Apartheid-Regime Südafrikas. - Die Hauptveranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Massakers fand dieses Jahr in Cassinga statt. Anwesend waren auch rund 300 Überlebende. Die so genannten Struggle Kids auf einer Farm nördlich von Windhoek beklagten, von den Gedenkfeiern ausgeschlossen zu werden. - Am 4. Mai 1978 waren bei Angriffen der südafrikanischen Luftwaffe auf Flüchtlingslager der Swapo in Angola rund 1.000 Namibier getötet worden.

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