Sonntag 16. Juni 2019

5. Oktober 2017 - Nachrichten am Mittag

Das Umweltministerium erwägt einen nachhaltigen Eingriff in die Elefantenpopulation im Nordwesten des Landes um dem anhaltenden Mensch-Wildtierkonflikt Herr zu werden. Dies sagte der Direktor für Wildtierwirtschaft, Colgar Sikopo. Demnach seien die Gebiete Omatjete und Uis besonders betroffen. Hier gab es bereits mehrere Todesopfer durch Elefantenangriffe. Zudem wurde die Infrastruktur der Kommunalfarmer zum Teil zerstört. Man erwäge nun das Töten von Elefanten durch Trophäenjäger, das Einzäunen von Wohngebieten und die Elektrifizierung der Ortschaften um die Elefanten durch Scheinwerfer fernzuhalten.

Im Streit mit der spanischen Zentralregierung um das Unabhängigkeitsreferendum wirft Kataloniens Regionalpräsident Puigdemont der EU Untätigkeit vor. In der BILD-Zeitung kritisiert er, dass der Staatenbund nicht auf die Polizeigewalt während der Abstimmung reagiert hat. Es seien fundamentale Freiheitsrechte von europäischen Bürgern verletzt, so Puigdemont. Zuletzt hatte Madrid ein Vermittlungsangebot der Katalanen abgelehnt. Die Region will Anfang nächster Woche ihre Loslösung von Spanien offiziell erklärten.

Saudi-Arabiens König Salman is zu einem Staatsbesuch in Rusland eingetroffen. Bei den Gesprächen mit Präsident Putin in Moskau dürfte es vor allem um die Drosselung der Ölförderung gehen. Auch der Syrien-Konflikt soll Thema sein: Während Russland Verbündeter des Assad-Regimes ist, unterstützt Saudi-Arabien die Rebellen.

In Namibia soll nun erstmals in größerem Stile kommerziell Weißer Spargel angebaut werden. Dies geschehe in einem sogenannten Public-Private-Partnership über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren. Im Etunda-Anbauprojekt seien hierfür 60 Hektar vorgesehen, hieß es. Seit 2015 habe man intensiv mit dem Anbau geforscht und sei zu sehr positiven Ergebnissen gekommen. Es würden knapp 34 Millionen Namibia Dollar in das Projekt investiert werden, wovon 25 Millionen für eine Fabrik zur Verarbeitung des Spargels vorgesehen seien. Man rechne mit einem Ertrag von 460 Tonnen pro Jahr.


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