Donnerstag 22. Februar 2018

6. Dezember 2016 - Nachrichten am Mittag

Nach der Windhoeker Stadtpolizei hat auch die namibische Polizei Nampol Hauseigentümer zu äußerster Vorsicht in der anstehenden Sommerferienzeit aufgerufen. So sollten nach Möglichkeit Häuser nicht länger unbewohnt gelassen werden. Die Alarmsysteme sollten vor Abreise überprüft werden. Die Polizei sei besonders aufmerksam und werde auf Wunsch bestimmte Straßen und Gebiete intensiver überwachen. Zudem sollte man sich den Nachbarschaftswachen anschließen. – Traditionell nimmt die Zahl der Hauseinbrüche über Weihnachten landesweit deutlich zu.

Mehr als 100 Blechhütten sind bereits in diesem Jahr im Stadtgebiet von Windhoek Flammen zum Opfer gefallen. Bei fast allen seien die Feuer auf Unaufmerksamkeit der Bewohner zurückzuführen, die teilweise ein offenes Feuer in den Hütten zum Kochen gemacht hätten. Die Stadtverwaltung von Windhoek rät dazu Notfallnummern immer griffbereit zu haben und umgehend die Feuerwehr zu rufen. Zudem sollten solche Hütten, die nahe an Flussbetten errichtet wurden, mindestens fünf Meter im Umkreis frei von Bäumen, Büschen und Gras sein, um das Übergreifen von Flammen auf die Umgebung zu verhindern.

In Frankreich stehen politische Veränderungen an: Premier Valls will bei der Präsidentschaftswahl antreten und hat seinen Rücktritt angekündigt. Heute will er sein Rücktrittsgesuch einreichen. Die so gewonnene Zeit will er nutzen, um sich auf den Wahlkampf vorzubereiten - die Wahlen in Frankreich finden im kommenden Frühjahr statt. Präsident Hollande, der ebenfalls der Sozialistischen Partei angehört, hatte in der vergangenen Woche erklärt, er werde nicht nochmals antreten - damit war der Weg für Valls frei.

Die Nato-Außenminister beraten nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten heute über die künftigen Beziehungen zu den USA. Trump hatte im Wahlkampf mehr finanzielles Engagement der europäischen Verbündeten gefordert. Außerdem will er eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland. Die Nato hat sich in der Ukraine-Krise dagegen klar auf die Seite Kiews stellt. Weiteres Thema bei dem Treffen in Brüssel ist das Vorgehen gegen Cyber-Angriffe.

Die großen Ölförderländer wollen am Wochenende erneut darüber beraten, wie viel Öl sie fördern wollen. An dem Treffen in Wien nehmen die Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder - PEC - aber auch Nicht-Mitglieder wie Russland teil. Vorige Woche hatten sie nach langen Verhandlungen beschlossen, die Fördermenge zu deckeln, um den Preis wieder nach oben zu treiben. Der Ölpreis ist durch das Überangebot auf dem Markt von über hundert Dollar pro Barrel auf 50 Dollar gefallen.

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