Sonntag 17. Dezember 2017

6. Dezember 2017 - Nachrichten am Abend

Die Zahl der Verkehrstoten vom ersten Dezemberwochenende ist auf 22 gestiegen. Der Verkehrsunfallfonds MVA gab bekannt, dass 38 weitere Personen in insgesamt 31 Unfällen verletz wurden. Alleine bei einem Frontalzusammenstoß zwischen Okahandja und Karibib waren zehn Personen getötet worden. Hauptunfallursachen waren Frontalzusammenstöße und sogenannte „Roll-overs“. Beide Unfallarten sprechen vor allem für unangepasste Fahrweise, betonte der MVA.

Der Leitzins in Namibia bleibt unverändert bei 6,75 Prozent. Die Bank of Namibia begründet dieses mit dem Festhalten an der 1-zu-1-Kopplung an den Südafrikanischen Rand. Zudem würde dieser Zinssatz die lokale Wirtschaft ausreichend stimulieren. Gleichzeitig gab die Zentralbank bekannt, dass die Wirtschaft in den ersten 10 Monaten des Jahres schwach war. Dies sei einmal mehr vor allem auf das Baugewerbe zurückzuführen. Bergbau, Landwirtschaft und Herstellendes Gewerbe entwickelten sich hingegen positiv. Die Jahresinflation betrage 6,2 Prozent. Die Aufnahme von Privatkrediten sinke, das Devisenvermögen des Staates steige.

Die britischen Sicherheitsbehörden haben offenbar einen Anschlag auf Großbritanniens Premierministerin May vereitelt. Das berichten örtliche Medien. Demnach wurden zwei Verdächtige festgenommen. Sie sollen geplant haben, eine Bombe vor Downing Street zu zünden und May dann im anschließenden Chaos zu erstechen.

Im Fall der getöteten Enthüllungsjournalistin Galizia sind auf Malta drei Verdächtige wegen Mordes angeklagt worden. Sie sollen die Auto-Bombe gebaut haben. Ministerpräsident Muscat steht unter Druck. Galizia hatte im Zuge ihrer Recherchen herausgefunden, dass die maltesische Regierung in Korruption verstrickt ist.

Werbung

 
 

Deutsche Welle

Devisen