Donnerstag 06. August 2020

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6. Mai 2016 - Nachrichten am Abend

Polizeisprecherin der Region Otjozondjupa Maureen Mbeha; © Mulisa Simiyasa/NAMPA

Die intensiven polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen gegen Drogenhändler zeigen weiter Erfolg. So wurde nun von der Polizei unweit der Ortschaft Kalkfeld im zentralen Landesteil eine Frau auf frischer Tat verhaftet. Die 29-Jährige soll von Swakopmund aus den Handel mit Cannabis organisiert haben. Bei einer Hausdurchsuchung konnten mehr als ein Kilogramm Rauschgift sichergestellt werden. Die Verdächtige wurde festgenommen und soll dem Haftrichter in Otjiwarongo vorgeführt werden.

In Istanbul ist der wegen Spionage angeklagte Chefredakteur der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ Dündar nur knapp einem Attentat entgangen. Vor dem Gerichtsgebäude eröffnete ein Mann plötzlich das Feuer. Ein TV-Journalist wurde von einer Kugel am Bein getroffen. Dündar blieb unverletzt. Kurz darauf ergab sich der Schütze. „Cumhuriyet“ hatte über angebliche Waffenlieferungen der Türkei ins Nachbarland Syrien berichtet. Dem Chefredakteur droht lebenslange Haft.

Die Rückzugsankündigung des türkischen Ministerpräsidenten Davutoglu hat aus Sicht der Bundesregierung keine Auswirkungen auf den EU Flüchtlingspakt. Man gehe davon aus, dass Ankara die Vereinbarung einhält, heißt es aus Berlin. Davutoglu will nicht mehr als AKP-Chef kandierdieren - und muss laut Parteisatzung auch den Posten des Regierungschefs abgeben.

In Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang hat der Parteitag der herrschenden Kommunistischen Partei begonnen. Das ist insofern interessant, weil der letzte 36 Jahre her ist. Machthaber Kim Jong Un will eine Rede halten. Möglichweise wird es darin Hinweise auf einen Politikwandel oder personelle Veränderungen in der nordkoreanischen Führung geben. Wie lange der Kongress dauert, ist unklar. Die Bevölkerung muss aber in dieser Zeit offenbar mit weiteren Einschnitten leben: Hochzeiten und Beerdigungen sind verboten.

Papst Franziskus hat im Vatikan heute den Aachener Karlspreis verliehen bekommen. Für seine Verdienste um die europäische Einigung. Der Preisträger von 2015, EU-Parlamentspräsident Schulz, nannte Franziskus im Vorfeld einen großen Europäer.

Erfahrene Namibier sollten die sogenannten „Struggle Kids“ als Mentoren betreuen und sie wie andere junge Menschen in die Gesellschaft einführen. Dies sagte Vize-Finanzminister Natangwe Ithete. Es würde niemandem dienen, wenn die etwa 400 Nachkommen des Unabhängigkeitskampfes weiterhin ohne Aufgabe seien und protestierten. Anstelle für „wirtschaftliche Freiheit“ zu kämpfen, sollten sie sich einem der zahlreichen Jugendprogramme anschließen. Das Finanzministerium stelle durch den „Nationalen Jugend-Rat“ jedes Jahr viel Geld für Ausbildung und Eingliederung zur Verfügung. 

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