Dienstag 23. Oktober 2018

7. Dezember 2015 - Nachrichten am Morgen

Löwe in Namibia (Symbolbild); Mulisa Simiyasa/NAMPA

In den kommunalen Farmgebieten im Nordwesten Namibias sollte die Zahl der Löwen nachhaltig verringert werden. Das wollen Naturschützer und kommunale Entwicklungshelfer aus der Region dem Umweltministerium empfehlen, berichtet die Allgemeine Zeitung. Demnach hatte der Ex-Naturschutzbeamte Fritz Schenk Experten und Kleinfarmer am Freitag auf die Palmwag Lodge zu einem Forum über den Konflikt zwischen Mensch und Löwen eingeladen. Wenn nicht rasch gehandelt werde, könnten sich die Farmer von den kommunalen Hegegebieten und deren Naturschutz-Maßnahmen abwenden. Damit sei auch der Nashorn-Schutz in Frage gestellt.

Die Partnerschaft zwischen Afrika und China basiert auf gegenseitigem Respekt und bringt beiden Seiten Vorteile. Das habe Namibias Präsident Hage Geingob am Samstag zum Auftakt des sechsten Forums zur Kooperation zwischen China und Afrika (FOCAC) in Johannesburg betont, meldet die Presseagentur Nampa. Es sei eine Beleidigung, wenn einige Staaten in belehrendem Ton vor einer Kolonialisierung Afrikas durch China warnten. Auf dem Forum sind 51 Staaten Afrikas vertreten. Ziel ist, die Zusammenarbeit zur Entwicklung zu verstärken.

Nach dem Attentat im US-Bundesstaat Kalifornien vergangene Woche mit 14 Toten wollen die USA noch härter gegen den sogenannten Islamischen Staat vorgehen. Präsident Obama kündigte in einer Fernsehansprache an, den IS zerstören zu wollen. Die Terrormiliz werde in jedem Land verfolgt, so Obama. Derzeit fliegen die USA unter anderem Luftangriffe auf Stellungen des IS. In der Nähe von Los Angeles hatte ein Ehepaar vergangene Woche ein Blutbad angerichtet. Die Ermittler gehen von einem islamistischen Hintergrund aus.

Drei Wochen nach den Anschlägen von Paris rückt Frankreich nach rechts. Die rechtsextreme Partei Front National erzielte bei den Regionalwahlen gestern rund 28 Prozent der Stimmen und liegt damit an der Spitze. Dahinter folgt das konservativ-bürgerliche Lager von Ex-Staatschef Sarkozy mit rund 27 Prozent. Die Sozialisten von Präsident Hollande erhielten nur rund 23,5 Prozent. Über die endgültige Zusammensetzung der Regionalparlamente stimmen die Franzosen kommenden Sonntag ab.

Bei der UN-Klimakonferenz in Paris beginnt jetzt die entscheidende Phase. Ab heute verhandeln die Umweltminister über ein weltweites Klimaabkommen, um die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Gestritten wird zum Beispiel noch über finanzielle Fragen. Bis Freitag soll eine Einigung stehen.

Die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche Namibias (ELCRN) ist wegen einer möglichen Unterschlagung von Geldern verschoben worden. Wie der Namibian berichtet, wurden Geschäftsleiter Dawid Gertze und ein für Finanzen zuständiger Mitarbeiter suspendiert. Sie sollen Kirchengelder in Höhe von mehr als einer Million Namibia Dollar unterschlagen haben. Aufgrund der Untersuchung sei die Versammlung, die am Samstag in Okahandja hätte beginnen sollen, auf Januar verschoben worden. Auf der Synode der ELCRN, die alle sechs Jahre stattfindet, wird unter anderem ein neuer Kirchenrat gewählt.

Autofahrer in Namibia müssen vorerst nicht damit rechnen, dass sie eine Maut zu zahlen haben. Das versicherte der Geschäftsführer der Straßenverwaltung (RFA), Ali Ipinge, im Gespräch mit der Presseagentur Nampa. Studien hätten ergeben, dass sich eine Maut nicht lohne. Zudem gebe es in Namibia keine alternativen Routen für Fahrer, welche die Straßennutzungsgebühr nicht bezahlen wollen oder können. In Südafrika hatte die Einführung einer Maut Proteste ausgelöst.


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