Freitag 19. April 2019

7. Februar 2019 - Nachrichten am Mittag

Die Gewerkschaft der Bergarbeiter MUN befürchtet negative Folgen durch den Verkauf des größten Urantagebaus der Welt, Rössing, an ein chinesisches Unternehmen. Damit seien 90 Prozent des Uranabbaus in Namibia in Hand chinesischer Betriebe, heißt es. Man appelliere an die Regierung gemeinsam mit MUN und den neuen Eigentümern ordentliche Arbeitsbedingungen für die Bergleute zu garantieren. Zudem hat die Gewerkschaft die anstehende Schließung des Zinkwerkes Scorpion zur Kenntnis genommen. Auch hier seien viele Arbeitsplätze für junge Namibier in Gefahr.

Die anstehende Parteikonferenz der regierenden ZANU-PF könnte kommenden Monat einen neuen Weg für das Land vorgeben. Unabhängigen Expertenberichten nach schwindet der Rückhalt für Staatspräsident Emmerson Mnangagwa merklich. Sein Vize Constantino Chiwenga will schon dann sicherstellen, dass Mnangagwa nach nur einer Amtsperiode 2023 nicht wieder antritt. Er selber habe Ambitionen auf das Amt des Staatspräsidenten. Chiwenga hat erst seit dem friedlichen Putsch gegen Langzeitpräsident Robert Mugabe End Ende 2017 ernsthafte politische Ambitionen. Er war an diesem als Armeegeneral maßgeblich beteiligt. Parteiintern gibt es gespaltene Meinungen.

Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Guaidó hat das Militär aufgerufen, Hilfslieferungen ins Land zu lassen. Er bezeichnet die Blockade einer Brücke an der Grenze zu Kolumbien als absurde Reaktion eines Regimes, das sich nicht für die Bürger interessiere. Staatschef Maduro versucht, Hilfen aus dem Ausland zu stoppen - er sieht in ihnen einen Vorwand, um den Boden für eine US-geführte Militärinvasion zu bereiten.


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