Mittwoch 19. Dezember 2018

7. Januar 2017 - Nachrichten am Abend

Durch die Kältewelle in Europa sind bislang mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Allein in Polen starben fünf Menschen. In Serbien kommt es wegen Schneeverwehungen immer wieder zu Verkehrsunfällen, in Bulgarien und im Norden von Albanien haben hunderte Dörfer keinen Strom. In der türkischen Metropole Istanbul mussten wegen Eis und Schnee zahlreiche Flüge gestrichen werden.

In der Elfenbeinküste bleibt die Lage nach der Besetzung von Bouaké durch Teile der Armee weiter angespannt. Nach Angaben von Journalisten waren in den Straßen der zweitgrößten Stadt die gesamte Nacht über und am Morgen noch Schüsse rebellierender Soldaten zu hören. Diese hatten gestern aus Ärger über ihre nach eigenen Angaben zu geringe Besoldung die nordivorische Großstadt und drei weitere Orte besetzt.

Nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen im Süden Thailands hat sich die Opferzahl weiter erhöht. Mindestens zwölf Menschen sind bislang ums Leben gekommen. Das Wetter wird sich wohl erst zu Beginn der kommenden Woche bessern. Auf den Urlauberinseln Ko Samui und Ko Phangan saßen zahlreiche Touristen wegen gestrichener Flüge fest. Auf dem Festland kam es zu Ausfällen im Zug- und Busverkehr.

China ist zum Weltmarktführer bei den erneuerbaren Energien aufgestiegen. Die Volksrepublik hat ihre Auslandsinvestitionen im vergangenen Jahr um 60 Prozent auf einen Rekordwert von umgerechnet 30 Milliarden Euro erhöht. In China sind mittlerweile fünf der sechs größten Solarzellenhersteller der Welt angesiedelt. Auch im Inland wurde der Ausbau von Solar- und Windenergie sowie Wasserkraft massiv vorangetrieben.

Die CSU in Deutschland will die Asylpolitik weiter verschärfen. Parteivize Weber fordert, alle seit 2014 eingereisten Flüchtlinge erneut zu überprüfen. Außerdem müssten die EU-Staaten ihre Daten besser aufbereiten, um sie dann bei Europol zentral speichern zu lassen, zitiert die Süddeutsche den Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei. CSU-Chef Seehofer hat unterdessen ein eigenes Positionspapier ausgearbeitet. Neben einer Flüchtlingsobergrenze ist Seehofer dafür, den Familiennachzug zu erschweren.


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