Sonntag 20. September 2020

7. Juni 2016 - Nachrichten am Mittag

Präsident Geingob und Duddridge (vrnl); © Joseph Nekaya/NAMPA

Den Kurzbesuch des Britischen Unterstaatssekretärs für Afrika in Namibia, James Duddridge, bewerten beide Seiten sehr positiv. Duddridge traf mit Staatspräsident Hage Geingob zusammen. Bei dem Vieraugengespräch ging es vor allem um die Investitionsmöglichkeiten und –vorhaben des Vereinigten Königreichs in Namibia. Der Brite zeigte sich vom „Harambee-Wohlstandsplan“ sehr begeistert. Er traf auch mit Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila zusammen und wird heute Namibia wieder verlassen.

Ungewöhnlicher starker Niederschlag, zusammen mit schweren Gewittern, ist in der vergangenen Nacht und den Morgenstunden über der zentralen Küste niedergegangen. In der Namib regnete stellenweise annähernd 15 Millimeter. Auf Farm Donkerhuk-West, etwa 140 Kilometer östlich von Swakopmund, fielen 19 Millimeter Regen. Zahlreiche Bäume in Walvis Bay wurden entwurzelt. Dort und in Swakopmund sind viele Straßen überflutet. Weiterer Regen über dem Zentralen Hochland und dem Süden ist für heute vorausgesagt.

Bei einem Bombenanschlag in Istanbul sind am Morgen mindestens 11 Menschen getötet worden. Als ein Polizeibus an einer Bushaltestelle vorbei fuhr, kam es zur Explosion - offenbar war eine Autobombe ferngezündet worden. Bislang hat sich niemand dazu bekannt. Vor dem Hintergrund des Kurdenkonflikts kam es in der Türkei zuletzt immer wieder zu Anschlägen von PKK-Kämpfern auf staatliche Einrichtungen - in Istanbul gab es in diesem Jahr aber auch schon zwei Anschläge, die aufs Konto der Terrormiliz IS gehen sollen.

Der Südosten der USA rüstet sich für die Ankunft von Tropensturm „Colin“: Die Regierung in Florida rief den Notstand für 34 Landkreise aus. Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) warnte vor heftigen Windböen, ergiebigen Regenfällen - und der Gefahr einzelner Tornados im Norden Floridas und im Süden Georgias. Der Flughafen von Tampa in Florida hat dutzende Flüge gestrichen oder verschoben. Mehrere Schulen im Land gaben ihren Schülern frei.

Angesichts der vielen Tricks der Autohersteller, die Abgasreinigung zu umgehen, will Verkehrsminister Dobrindt nun eine Gesetzeslücke in der EU-Regelung schließen. Laut Süddeutscher Zeitung will er das bei einem Treffen mit seinen EU-Kollegen vorschlagen. Viele Autobauer schalten die Abgasreinigung ab wenn es zu warm oder zu kalt ist, oder wenn das Auto eine bestimmte Geschwindigkeit erreicht - so wollen sie Motorschäden verhindern. Umweltverbände warnen, dass die neuen Regeln nicht wieder zu schwammig formuliert werden.

Kurz vor der Fußball-EM übt Foodwatch scharfe Kritik an den DFB-.Kickern. Grund: ihre Werbung für ungesunde Nahrungsmittel, wie Cola, McDonalds und  Schokolade. Fußball und Fast Food passe nicht zusammen - außerdem verstoße der DFB mit den Werbe-Verträgen gegen die eigene Satzung, in der er sich zur "Förderung gesunder Ernährung verpflichtet. Foodwatch fordert den neuen DFB-Chef Grindel deshalb auf, die Kooperation mit Junkfood-Konzernen zu beenden.

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