Sonntag 13. Oktober 2019

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7. September 2016 - Nachrichten am Morgen

Namibias Regierung reduziert ihre Ausgaben, um eine Herabstufung durch Rating-Agenturen zu vermeiden. Das habe Finanzminister Calle Schlettwein gestern auf einer Pressekonferenz erklärt, meldet die Nachrichtenagentur Nampa. Die Kürzungen seien bereits in der mittelfristigen Ausgabenplanung zur Konsolidierung der Staatsfinanzen enthalten, die er im Februar vorgelegt habe. Die Rating-Agentur Fitch habe diese Pläne begrüßt. Fitch hatte die Aussichten für die Wirtschaft Namibias am Freitag von stabil auf negativ herabgestuft. Als Gründe wurden laut Namibian das hohe Haushaltsdefizit, sinkende Einnahmen durch die Zollunion SACU und das geplante Gesetz zur Förderung historisch Benachteiligter in der Wirtschaft (NEEEF) genannt.

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Nach der falschen Bombendrohung in einem Fitness-Studio im Windhoeker Stadtteil Kleine Kuppe ist die Polizei ratlos. Es gebe bislang keinerlei Hinweise auf den Verantwortlichen, meldete die Presseagentur Nampa gestern Abend. Der Mann, in dessen Sporttasche man eine Waffe gefunden habe, sei nach einem Verhör wieder freigelassen worden. Am Montagabend waren mehr als 300 Besucher des Fitness-Studios evakuiert worden. Ein Mitarbeiter hatte gegen 17.30 Uhr ein Stück Klopapier gefunden mit der Notiz: “I have planted a bomb here on the 5th of September, see you on the other side”.

Die Urabstimmung der Lehrer an Namibias Schulen über einen Streik hat gestern mit einigen Pannen begonnen. Laut Namibian wurde nur in der Region Khomas abgestimmt und dies mit mehrstündiger Verspätung. In anderen Regionen seien die Stimmzettel noch nicht eingetroffen. Laut Lehrer-Gewerkschaft NANTU hatte man sich mit dem Bildungsministerium erst am Montag auf Details zum Stimmzettel einigen können. Die Abstimmung laufe noch bis Ende kommender Woche. NANTU fordert rückwirkend ab April acht Prozent mehr Gehalt, die Regierung bietet fünf und ab kommenden April nochmals sieben Prozent. Die jährliche Inflationsrate war im Juli auf sieben Prozent gestiegen.

In Tsumeb sind gestern vier mutmaßliche Wilderer vor Gericht erschienen, die am Rand des Etosha Nationalparks gefasst worden waren. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, hatte ein Farmer am Samstagabend ein verdächtiges Auto auf seiner Farm gesichtet und gestoppt. Daraufhin seien die Männer in den Busch geflohen. Am kommenden Morgen sei der im Park stationierte Hubschrauber gestartet und habe die Männer gestellt. Außerdem wurden laut AZ eine Waffe, Schlafrollen, Proviant und Wasser beschlagnahmt. Den Verhafteten wird illegaler Besitz von Waffen und Munition sowie unerlaubtes Betreten von Privatland vorgeworfen.

Der UN-Sicherheitsrat hat den jüngsten Raketentest Nordkoreas scharf verurteilt. Außerdem drohte das Gremium der Führung in Pjöngjang „weitere bedeutende Maßnahmen“ an. Die Erklärung wurde vom Sicherheitsrat einstimmig beschlossen - auch von Nordkoreas traditionellem Verbündeten China. In ihr wird der neuerliche Raketentest als "Verstoß gegen die internationalen Verpflichtungen Nordkoreas und gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates" bezeichnet.

Die schottische Regierung präsentiert heute ihre Pläne für ein neues Unabhängigkeits-Referendum. Hintergrund ist der geplante EU-Austritt von Großbritannien. Die Schotten wollen nicht mitziehen. Sie hatten sich beim Brexit-Votum mehrheitlich für einen Verbleib in der EU ausgesprochen.

Der Termin für den Missbrauchs-Prozess gegen US-Fernsehlegende Bill Cosby steht fest: er beginnt im Juni kommenden Jahres. Verhandelt werden soll ein Fall aus dem Jahr 2004 - eine Frau wirft dem heute 79-Jährigen vor, sie unter Drogen gesetzt und missbraucht zu haben. Die Anklage will rund ein Dutzend weiterer Frauen zu Wort kommen lassen, die ähnliche Vorwürfe gegen Cosby erheben.

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