Freitag 21. September 2018

8. März 2018 - Nachrichten am Mittag

Der Spitzensteuersatz in Namibia soll im neuen Finanzjahr 40 Prozent betragen. Dies berichtet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte. Demnach werde dieser Steuersatz erstmals für Jahreseinkommen von mehr als 2,5 Millionen Namibia Dollar erhoben. Der bisherige Spitzensteuersatz von 37 Prozent für Einkommen ab 1,5 Millionen Namibia Dollar steigt, wie auch der ab 800.000 Namibia Dollar um 2 Prozentpunkte. Damit müssen in Zukunft 32 bzw. 39 Prozent des Einkommens abgeführt werden. Im mittleren Einkommensbereich seien keine Änderungen geplant. Der Einstiegssteuersatz zwischen 50.000 und 100.000 Namibia Dollar sinkt um einen Prozentpunkt auf 17 Prozent. – Auch die Genussmittel- und Treibstoffsteuern werden erhöht.

Als erster Abgeordneter der Nationalversammlung hat Armutsminister Zephania Kameeta öffentlich Stellung zu seiner angeblichen Involvierung in lukrative Fischfangrechte bezogen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, weise er jede Involvierung in irgendein Unternehmen das mit dem Fischfang in Zusammenhang steht zurück. Er habe, anders als der „Namibian“ berichtete, keinerlei Anteile am Fangunternehmen Merlus. Kameeta sei lediglich, und das bereits seit 2007 als er noch Bischof war, Vorsitzender eines Sozialfonds dieses Unternehmens.

Das Rote Kreuz hat einen für heute geplanten Hilfskonvoi für die Not leidenden Zivilisten in der syrischen Rebellen-Enklave Ost-Ghuta verschoben. Die Lage vor Ort sei derzeit zu unsicher, so eine Sprecherin. Schon am Montag war der Versuch einer Hilfslieferung abgebrochen worden, nachdem der Konvoi unter Beschuss geraten war.

China hat die USA und Nordkorea aufgefordert, so schnell wie möglich Gespräche aufzunehmen. Das hat Außenminister Wang erklärt. Er begrüßte das Angebot Nordkoreas, im Gegenzug für Sicherheitsgarantien   mit den USA über eine atomare Abrüstung zu sprechen. Zwei südkoreanische Gesandte sind bereits auf dem Weg nach Washington, um darüber mit dem Nationalen Sicherheitsberater McMaster und Außenminister Tillerson zu sprechen. Der Konflikt um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm hatte sich im vergangenen Jahr gefährlich zugespitzt und mündete in gegenseitige Kriegsdrohungen zwischen den beiden Staaten.


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