Donnerstag 06. August 2020

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8. Mai 2016 - Nachrichten am Morgen

Bei einem Überfall auf ein Polizeifahrzeug in Ägypten sind acht Beamte getötet worden. Die Täter hätten den Kleinbus der Polizisten südlich von Kairo mit automatischen Waffen unter Beschuss genommen, teilte das Innenministerium mit. Die Einheit war demnach gerade auf einer nächtlichen Patrouillenfahrt unterwegs. Zu den Tätern lagen zunächst keine Angaben vor. In Ägypten gibt es immer wieder Anschläge auf Polizisten - in den vergangenen Jahren wurden dabei hunderte Beamte getötet. Oft bekennen sich Dschihadisten - wie der örtliche Ableger der IS-Terror-Miliz zu den Taten.

Drei vor fast einem Jahr in Syrien entführte spanische Journalisten sind wieder auf freiem Fuß. Wie eine Sprecherin der spanischen Regierung bestätigte, geht es den dreien gut - sie sind bereits auf dem Weg in ihre Heimat. Die Journalisten arbeiteten für verschiedene spanische Medien - vor ihrer Entführung waren sie in der umkämpften nordwestsyrischen Stadt Aleppo gesehen worden. Syrien ist für Journalisten nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen das gefährlichste Land der Welt. Dutzende Medienvertreter wurden in dem 2011 begonnenen Bürgerkrieg getötet.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat das Atomprogramm seines Landes verteidigt. Auf dem Parteitag seiner Kommunisten stellte er aber gleichzeitig klar, dass Nordkorea seine Atomwaffen nur einsetzen werde, wenn seine Souveränität von einer anderen Atommacht bedroht werde. Nordkorea ist international isoliert. Das Land hat in den vergangenen Jahren mehrere Atomtests durchgeführt und unter anderem den USA und Südkorea gedroht.

Der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump will nicht auf seine innerparteilichen Gegner zugehen. Zwar hielte er es für besser, wenn die US-Republikaner mehr Geschlossenheit zeigten, so Trump in einem Fernseh-Interview - das sei aber nicht zwingend notwendig. Er werde Millionen Menschen von den Demokraten holen. Umwerben möchte er vor allem die Anhänger des linken Senators Bernie Sanders, der derzeit mit Hillary Clinton bei den Demokraten konkurriert.

Die Waldbrände im Herzen Kanadas sind weiter außer Kontrolle. Die Flammen breiten sich mit 5 Kilometern in der Stunde aus - betroffen ist bereits eine Fläche - fast so groß, wie das Saarland. Der Sicherheitsminister spricht von einer unvorhersehbaren und gefährlichen Wetterlage. Die Feuerwehren kommen kaum gegen die Flammen an - Regen ist bislang nicht in Sicht - stattdessen hält die Rekorddürre an und es ist weiter sehr windig. Zehntausende Kanadier wurden schon in Sicherheit gebracht.

Die CSU in Deutschland will den Streit mit ihrer Schwesterpartei CDU im nächsten Monat beilegen. Generalsekretär Scheuer hat ein Gipfeltreffen angekündigt. In der Bild am Sonntag sagte er, dass die unterschiedlichen Ansichten bei Zuwanderungsfragen und politischer Situationsanalyse ausgeräumt werden sollen. Zuletzt war sogar ein getrennter Wahlkampf von CDU und CSU im Gespräch.

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