Sonntag 18. August 2019

8. September 2015 - Nachrichten am Abend

Namibias neueste Bank, EBank, hat seine Dienstleistungen erweitert. Ab sofort steht den Kunden der ersten filiallosen Bank Namibias auch die Möglichkeit einer Bezahlkarte offen. In Zusammenarbeit mit MasterCard wird eine Debit-Karte in zwei Ausführungen, nur für Namibia und für eine weltweite Nutzung, angeboten. Es können alle Geldautomaten in Namibia für eine Gebühr von acht bis maximalen 20 Namibia Dollar genutzt werden. Zudem sind alle Zahlvorgänge bei einem Smart-Konto kostenlos.

Alle Namibier sind aufgerufen, am Aufbau des Landes mitzuwirken. Dies unterstrich Staatspräsident Hage Geingob bei einem Ortsbesuch in der Region Omaheke. Es sei der Regierung und dem Staat nicht alleine möglich, für Entwicklungen in allen Bereichen und für jeden Namibier zu sorgen. Insbesondere die Jugend ist gefordert, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Menschen müssten dem Staat „auf halbem Wege“ entgegenkommen.

In der aktuellen Flüchtlingskrise wächst in Deutschland die Kritik am Dublin-Abkommen. Bundeskanzlerin Merkel stellt das System infrage. Die Regelung, nach der Flüchtlinge in dem Land Asyl beantragen müssen, in dem sie zuerst Boden der EU betreten haben, passe nicht zur aktuellen Situation, sagte Merkel. Griechenland und Italien könnten nicht all Flüchtlinge aufnehmen.

Deutschland mustert das Sturmgewehr G 36 aus. Das hat Verteidigungsministerin von der Leyen heute bekanntgegeben. Bis November soll festgelegt werden, was ein neues Gewehr können muss. Danach geht es mit der Ausschreibung weiter. Zum Einsatz wird das neue Gewehr frühestens 2019 kommen.

Im Kampf gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK hat die türkische Armee Bodentruppen in den Nordirak geschickt. Das berichten türkische Medien. Vorgestern hatten PKK-Rebellen einen Anschlag im Süden der Türkei auf einen Militärkonvoi verübt. Bei einem weiteren Anschlag heute sind zwölf Polizisten getötet worden. Die Regierung in Ankara vermutet, dass auch diese Tat auf das Konto der PKK geht.

Die USA haben erstmals seit Anfang der 90er Jahre wieder eine diplomatische Vertretung für Somalia eröffnet. Diese ist aus Sicherheitsgründen allerdings nicht in dem Land ansässig. Stattdessen nahmen die für den ostafrikanischen Krisenstaat zuständigen US-Diplomaten ihre Arbeit heute in der US-Botschaft in Nairobi im benachbarten Kenia auf. Das teilte das US-Außenministerium heute mit. Die Mitarbeiter sollen den Angaben zufolge aber regelmäßig nach Mogadischu reisen.

Die Lufthansa will den Streik der Piloten gerichtlich verbieten lassen. Deutschlands größte Fluggesellschaft hat bei den Arbeitsgerichten in Frankfurt und Köln eine Einstweilige Verfügung beantragt. Seit dem Morgen läuft der 13. Streik im Tarifstreit zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und dem Unternehmen. Schwerpunkt in dem Streit sind vor allem die Altersversorgung der Piloten und mögliche Ausgliederungen zur neuen Billig-Tochter Eurowings.


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