Dienstag 16. Oktober 2018

9. Januar 2018 - Nachrichten am Abend

Der schwere Zyklon der vergangenen Tage hat mindestens 29 Menschenleben auf Madagaskar gefordert. Diese Zahl gaben nun die örtlichen Behörden bekannt. Demnach haben zudem mindestens 17.000 Menschen ihr Zuhause verloren. Fünf Mal so viele seien auch indirekt von den Auswirkungen des Sturms betroffen. Alleine 17 Personen seien bei einem schweren Bergrutsch aufgrund der anhaltenden Regenfälle ums Leben gekommen. Besonders betroffen war einmal mehr die Hauptstadt Antananarivo. Diese ist aufgrund einer anhaltenden Pestepidemie ohnehin seit Monaten stark gebeutelt.

Swakopmund ist im Kampf für die Versorgung der Bewohner der Stadt mit Wohnraum einen kleinen Schritt weitergekommen. Im vergangenen Jahr habe man knapp 260 neu erschlossene Baugrundstücke an die Bedürftigsten abgegeben. Diese befinden sich vor allem in Matutura, der ehemaligen „Democratic Resettlement Community“ DRC, das seit 2013 formalisiert wird. 150 weitere Grundstücke werden derzeit in einem sogenannten Public-Private-Partnership erschlossen und mit Häusern bebaut.

Im Zuge der Proteste gegen den Sparkurs der Regierung ist in Tunesien ein Mensch ums Leben gekommen. Während einer Demo südlich der Hauptstadt Tunis waren Demontranten mit Polizisten aneinander geraten. Das Innenministerium bestreitet, dass der 43-Jährige durch Sicherheitskräfte getötet wurde - er soll unter Atemnot gelitten haben.

Der neue polnische Regierungschef Morawiecki hat mehrere Minister entlassen, die als Gefolgsleute seiner Vorgängerin Szydlo gelten. Die Ressorts Außen, Verteidigung und Umwelt werden neu besetzt. Warschau ist offenbar bemüht, das Verhältnis zur EU zu verbessern. Brüssel hatte vor Kurzem wegen der umstrittenen Justizreform ein Verfahren gegen Polen eingeleitet.


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