Donnerstag 15. November 2018

9. Januar 2018 - Nachrichten am Mittag

Die hohe Zahl an Verkehrstoten auf Namibias Straßen reißt nicht ab. Polizeiangaben nach starben gestern südlich von Katima Mulilo bei einem Verkehrsunfall fünf Personen. Einmal mehr sei ein Reifen geplatzt und der Fahrer habe die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Neben den Opfern hätten drei weitere Fahrgäste teilweise schwere Verletzungen erlitten. Der Fahrer habe den Unfall überlebt. Er muss sich nun wegen fahrlässiger Tötung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Er habe lediglich einen gefälschten Führerschein gehabt, hieß es.

Beim Verhalten einiger ehemaliger Mitglieder des South-West Africa Territorial Force könnte man von Hochverrat sprechen. Dies sagte Polizeigeneralinspektor Sebastian Ndeitunga. Etwa 30 ehemalige Koevoet hätten sich als „Namvet Liberation Movement“ zusammengeschlossen und drohen mit Gewalt, sofern ihre Forderungen nicht erfüllt würden. Das namibische Volk wolle keine Gewalt und deshalb werde die Polizei alle legalen Wege gegen die Vereinigung beschreiten, betonte Ndeitunga. Die Personen verlangen, wie seit der Unabhängigkeit, die Anerkennung als Kriegsveteranen und eine damit verbundene Pension. Zuletzt hatte Staatspräsident Hage Geingob diese wiederholt abgelehnt

Die israelische Armee hat in der vergangenen Nacht mehrere Ziele in Syrien angegriffen. Es habe mehrere Luft- und Raketenangriffe gegeben, teilte die syrische Armee mit. Vor allem in der Nähe eines Militärstützpunktes habe es Sachschäden gegeben. Wo sich der Stützpunkt befindet, wurde nicht mitgeteilt. Die israelischen Streitkräfte greifen seit dem Beginn des syrischen Bürgerkrieges im Jahr 2011 immer wieder Ziele im Nachbarland an. In der Regel geht Israel damit gegen Waffenlieferungen des Iran an die libanesische Hisbollah-Miliz vor .

Nach zwei Jahren haben sich erstmals wieder Vertreter Nord- und Südkoreas direkt zum Gespräch getroffen. Es ging um die Ankündigung von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un, nächsten Monat eine Delegation zu den Winterspielen nach Südkorea zu schicken. In Südkorea will man das Entspannungs-Signal nutzen, um über humanitäre Fragen zu sprechen - zum Beispiel über neue Treffen getrennter koreanischer Familien.


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