Donnerstag 06. August 2020

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9. Mai 2016 - Nachrichten am Mittag

Dt. Botschafter Christian Schlaga; © Esme Konstantinus/NAMPA

Der deutsche Botschafter in Namibia, Christian Schlaga, ist sich sicher, dass die namibische Regierung alle betroffenen Volksgruppen in den Gesprächen mit Deutschland zur „schmerzvollen gemeinsamen Vergangenheit“ vertreten wird. Deutschland folge internationalen Vorgaben, indem es Gespräche mit der demokratisch gewählten Regierung Namibias abhalte. Es sei nicht denkbar, dass die Volksgruppen, vor allem die Nama und OvaHerero, nicht im Rahmen der Konsultationen angehört werden. – In der Vergangenheit, nachdem in Deutschland erstmals von einem „Völkermord“ gesprochen wurde, kamen widerholt Vorwürfe der OvaHerero auf, dass sie als Betroffenen keine ausreichende Repräsentanz bei den Gesprächen habe.

Mindestens drei Menschen sind am Wochenende auf Namibias Straßen ums Leben gekommen. Diese sollen alle bei einem Frontalzusammenstoß auf der Straße zwischen Ondangwa und Oshikango ihr Leben verloren haben. Laut der örtlichen Polizei verstarben die drei, deren Alter und Namen noch nicht Bekanntgemacht wurden, noch an der Unfallstelle. Sechs weitere Personen wurden mit teilweise schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert.

Auf den Philippinen wird heute ein neuer Präsident gewählt - als Favorit gilt der umstrittene Bürgermeister der Millionenstadt Davao. Er hatte im Wahlkampf vor allem mit dem Versprechen geworben, hart gegen Drogenkriminalität und Korruption vorzugehen und tausende Straftäter hinrichten zu lassen. Beobachter befürchten, dass der Inselstaat mit mehr als 100 Millionen Einwohnern in eine Diktatur abrutschen könnte.

Die deutsche Bundesregierung setzt in der Flüchtlingspolitik weiterhin auf eine Zusammenarbeit mit der Türkei. Das Bundesinnenministerium wies einen Bericht über mögliche Alternativen zurück. Es gebe keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass die Umsetzung der Vereinbarung weiter voranschreitet, so ein Sprecher. Die Bild hatte berichtet, dass in der EU unter anderem darüber beraten werde, auf den griechischen Inseln zentrale Aufnahmestellen zu schaffen, sollte das Abkommen mit Ankara scheitern.

In Nordkorea sind ein Journalist und mehre Mitarbeiter des britischen Senders BBC festgenommen worden - der Vorwurf: "unsaubere Reportage". Laut CNN soll der britische Reporter unangemessen über den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un berichtet haben - er wurde acht Stunden lang befragt - dann mit seinem Team zum Flughafen gebracht und des Landes verwiesen. In Nordkorea findet derzeit der erste Parteitag der Arbeiterpartei seit 36 Jahren statt - dazu wurden rund 130 ausländischen Journalisten ins Land gelassen. Frei berichten können sie aber nicht - sie würden auf Schritt und Tritt überwacht, heißt es.

Der schweizerisch-südafrikanische Extremsportler Mike Horn ist zu einer Weltumrundung gestartet - er legte mit seinem Segelboot in Monaco mit Ziel Südafrika ab - dann geht es durch die Antarktis, den Pazifik und über den Nordpol zurück nach Europa. Insgesamt will Horn 27.000 Kilometer zurücklegen - die "größte Expedition des 21. Jahrhunderts, so der 49-Jährige.

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