Samstag 18. Januar 2020

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9. Mai 2018 - Nachrichten am Morgen

Das Finanzministerium geht gegen eine geplante Partnerschaft zwischen der maroden staatlichen Straßenbau-Firma RCC und einem chinesischen Unternehmen vor. Der Vertrag sei unterzeichnet worden, ohne die nötigen Vorschriften einzuhalten, erklärte Finanzminister Calle Schlettwein gegenüber dem Namibian. So sei die Vereinbarung im Budget nicht vorgesehen. Dem Bericht zufolge hat sie ein Volumen von 570 Millionen Namibia Dollar. Die RCC steht am Rande des Bankrotts, nachdem das Finanzministerium weitere Zuschüsse ablehnt. Laut Namibian würde die Partnerschaft der chinesischen Firma Jiangsu Nantong Sanjian automatisch jeden Auftrag sichern, den die RCC erhält.

Im Westen Windhoeks darf trotz erheblicher Umweltbedenken ein neuer Stadtteil entwickelt werden. Die Stadtverwaltung habe dem Plan für Rocky Crest Extension 5 mit mehr als 300 Grundstücken zugestimmt, berichtet der Namibian. Zuvor habe Umweltkommissar Teofilus Nghitila die nötige Freigabe erteilt. Experten zufolge sind die Grundwasser-Reservoirs in der Gegend gefährdet. Nghitila war Ende 2016 heftig kritisiert worden, nachdem er den Abbau von Phosphat am Meeresboden südwestlich von Walvis Bay erlaubt hatte. Entwickler des 43 Hektar großen Stadtviertels ist die Firma von Tjama Tjivikua, dem Rektor der Technischen Universität Namibias NUST.

Bei Meile 8 nördlich von Swakopmund sind sechs Insassen eines gekenterten Ski-Boots gerettet worden. Laut Allgemeiner Zeitung handelt es sich um drei Erwachsene und drei Jugendliche, die gestern Morgen zum Angeln aufgebrochen waren. Ihr Boot sei bei Meile 8 etwa 800 Meter vom Strand entfernt offenbar durch ein kleines Leck voll Wasser gelaufen und schließlich gekentert. Sie hätten dann eine halbe Stunde auf dem Rumpf des Bootes ausgeharrt, bis die Hilfe eintraf, um die sie kurz vor dem Kentern per Mobiltelefon gebeten hatten.

Farmer östlich des Waterberg Plateau Parks dürfen bis auf weiteres keine Tiere und Tierprodukte aus dem Gebiet heraus transportieren. Das habe das Landwirtschaftsministerium angeordnet, meldet die Presseagentur NAMPA. Grund ist ein Büffel, der offenbar aus dem Nationalpark ausgebrochen ist. Man habe Naturschutzbeamte entsandt, die das Tier aufspüren und töten sollen. Dies wird vom Gesetz zur Bekämpfung von Tierseuchen vorgeschrieben. Büffel können Erreger der Maul- und Klauenseuche übertragen. Allerdings gilt die Büffel-Population auf dem Waterberg Plateau als erregerfrei.

Die USA haben das Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt. Präsident Trump sagte: Der schreckliche, einseitige Deal erlaube es, dass Teheran in kurzer Zeit Nuklearwaffen entwickeln könne, selbst wenn sich das Land an die vereinbarten Restriktionen halte. Trump setzte die Strafmaßnahmen gegen den Iran wieder in Kraft. Der Diplomat Michael Schaefer hatte den Vertrag 2015 auf deutscher Seite mitverhandelt.

Die israelische Armee hat offenbar erneut Ziele in Syrien angegriffen. Laut Staatsmedien schlugen südlich von Damaskus zwei Raketen ein. Nach Angaben von Aktivisten wurde ein Waffenlager der sogenannten Revolutionsgarden getroffen. Mindestens neun Kämpfer kamen demnach ums Leben. Iranische Milizen unterstützen das Assad-Regime.

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