Freitag 23. August 2019

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9. September 2015 - Nachrichten am Abend

Die Milchproduzenten in Namibia stehen vor dem Ruin. Nun warnen auch die kleineren Produzenten, wie auch schon Namibia Dairies im August, vor einem extrem niedrigen Bedarf an namibischer Milch. So spricht der größte Privatproduzent, Willie Agenbach, von drastischen Preisprobleme. Die Milchpreise seien so niedrig wie seit 13 Jahren nicht mehr. Die namibische Milch habe 90 Prozent weniger Bakterien als international vorgeschrieben und sei damit in der Produktion dementsprechend teuer. Agenbach produziert 170.000 Liter Frischmilch im Monat und liefert diese an Namibia Dairies. Hierfür erhält er maximal 5,50 Namibia Dollar pro Liter.

Namibia muss eine Tafel für arme Menschen einführen. Dies unterstrich Staatspräsident Hage Geingob bei seinem Besuch in der Region Omaheke. Erste Planungen zu einer Tafel, die die Ernährungslage hunderter Menschen verbessern kann, bestehen seit 2012. Geingob hatte erneut bei Amtsantritt im März hierzu aufgerufen. Konkret schlug er nun vor, dass die bis zu 4000 Farmer der Region zunächst zwei Nutztiere der Tafel spenden sollten. Zudem müssten Kommunalfarmer ihren Pflichten nachkommen und eine Ernährungsgrundlage für die Menschen der Umgebung schaffen.

EU-Kommissionchef Juncker hat die Mitgliedstaaten bei seiner Rede im EU-Parlament zum Schulterschluss in Sachen Flüchltingskrise aufgerufen. Er forderte die Verteilung von 120.000 Flüchtlingen über verpflichtende Quoten auf alle Mitgliedstaaten. Auch bei der Generaldebatte im deutschen Parlament stand die Flüchltingskrise im Fokus.

Die Streiks der Piloten bei der Lufthansa sind gerichtlich gestoppt worden. Das hessische Landesarbeitsgericht in Frankfurt hat den Ausstand für rechtswidrig erklärt. Zur Begründung hieß es, der Streik richte sich nicht nur gegen die Übergangsversorgung der Piloten, sondern auch gegen das sogenannte "Wings-Sparkonzept" der Airline und verfolge damit ein tariflich nicht regelbares Ziel. Laut Lufthansa gelte aber vorerst noch der Sonderflugplan.

Das Ziel der Vereinten Nationen, die Kindersterblichkeit bis 2015 weltweit um zwei Drittel zu senken, ist verfehlt worden. Nach UN-Angaben sei es zwar gelungen, die Kindersterblichkeit seit 1990 zu halbieren, doch noch immer sterben fast sechs Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag.

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