Freitag 23. August 2019

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17. August 2016 - Tourismus-Treff

Namibias Tourismus erlebt in diesem Jahr einen Aufschwung. Dennoch bemängeln internationale Touristen vor allem die mangelnde Professionalität und Geschwindigkeit bei Anfragen nach Verfügbarkeiten und Preisen von Unterkünften zum Beispiel per Telefon oder E-Mail. Namibia werde in diesem Hinblick von seinen Nachbarländern Botswana und Südafrika überholt. So hätten auch namibische Reiseveranstalter damit zu kämpfen, dass ein Großteil der Planungszeit für Buchungsanfragen bei Unterkünften genutzt werden müsse. Die Tour- und Safari-Vereinigung Namibias, TASA, ruft deshalb alle Unterkunftsbetriebe auf in die Zukunft zu investieren und schnellstmöglichst Online-Buchungslösungen zu implementieren um mehr Buchungen effizienter abwickeln zu können.

Riechen, fühlen, erleben. Dies ermöglicht nun der erste Concept Store des Reisebüros DER in Deutschland. Und dies bedeutet auch eine Chance für Namibia, denn das Land ist eine Reisedestination nach dem Motto „Erleben mit allen Sinnen“. Im Concept Store von DER erscheinen Unterwasserwelten, der potentielle Reisende kann am Strand auf Muscheln spazieren gehen oder in ein Kreuzfahrtschiff „gebeamt“ werden. Alles in 360° Virtual Reality. Reiseexperten sind sich sicher: Reisende buchen das, was sie sich vorstellen und wovon sie vorab einen Eindruck gewinnen können.

“Virtuelle Realität” ist das Stichwort der Reisebranche für 2016. Nachdem sich die Technologie erst langsam für den Massenmarkt entwickelt hat, wird nun eine Verzehnfachung des 360° Virtual Reality Umsatzes bis 2020 erwartet. Facebook steigt als erste große Marketingplattform in die Virtual Reality ein und ermöglicht 360-Grad-Bilder und Videos. Aber insbesondere in der Reisebranche gibt es riesiges Potential. Hier geht es um Eindrücke, Gefühle, Landschaften und Stimmungen. All dieses kann mit Virtueller Realität an den potentiellen Reisenden gebracht werden. Unterkünfte, Städte und ganze Länder wie Namibia können sich so wirklichkeitsgetreu präsentieren und dadurch mehr und vor allem Touristen aus bisher nicht erreichten Marktsegmenten anlocken.

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