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1. Februar 2021 - FarmerNews

Da es kein frei verfügbares Land in Namibia mehr gibt, ist die Umverteilung nur durch Neuklassifizierungen möglich. Dies ist ein Ergebnis der Untersuchung der Kommission zu historischem Siedlungsland. Diese hatte auch empfohlen, binnen zwei Jahren einen Fahrplan aufzustellen um historische Verbrechen rund um Landbesitz zum Wohle der traditionellen Völker rückgängig zu machen. Die Premierministerin hatte erst Ende Dezember hingegen gesagt, dass die Verfassung ganz klar privates Eigentum schütze und deshalb am Konzept „Willige Verkäufer, williger Käufer“ festgehalten werden müsse. Das ohnehin umstrittene Tabakanbauprojekt in der Region Sambesi ist Geschichte. Laut dem Namibian hätten die chinesischen Investoren wichtige Auflagen nicht erfüllt. Landwirtschaftsminister Calle Schlettwein bestätigte bereits, dass das Projekt nicht weiter verfolgt werde. Die „Namibia Oriental Tobacco Corporation” wollte auf 10.000 Hektar Tabak anbauen. Die Investoren hätten unter anderem die Pachtzeit von 25 Jahren nicht akzeptieren wollen, sondern auf 99 Jahre bzw. mindestens 50 Jahren bestanden. Zudem wollen diese der traditionellen Gemeinschaft der Mafwe in der Gegend nicht den geforderten Anteil von 10 Prozent am Unternehmen übertragen.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage:  In den nördlichen kommerziellen Farmgebieten sind Tagestemperaturen über 30 Grad vorausgesagt. Nachts soll es steht um 20 Grad sein. Niederschläge sind ab Freitag vorausgesagt. Im Mais-Dreieck und den zentralen Farmgebiete um Windhoek stets um 28 Grad am Tag und 17 Grad nachts. Bei anhaltendem Regen ab Donnerstag tagsüber frischer bei 23 Grad. Im Osten eine ähnliche Wetterlage bei 31 bzw. 27 Grad bei Regen ab Donnerstag. Im Süden sehr heiß bei 36 Grad am Tag und 23 Grad in den Nächten. Die Brandgefahr ist landesweit „niedrig“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet keine Veldfeuer. Die UV-Strahlung ist mit Werten von 13 bis 15 „extrem“, außer im Süden ab Donnerstag dann „moderat“.

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