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1. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Namibia landet auf dem diesjährigen Gender Gap Index des World Economic Forums auf Platz 6 von 156 untersuchten Ländern. Neben Ruanda auf Platz 7 ist Namibia damit ein Vorbild in Sub-Sahara Afrika. Besonders in den Bereichen Gesundheit, Bildung und politische Beteiligung schneidet Namibia sehr gut ab. Aber auch der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist überdurchschnittlich hoch. Zudem hat Namibia einer der geringsten Einkommenslücken zwischen Männern und Frauen weltweit. Aufholbedarf gibt es dem Bericht nach beispielsweise noch beim Immobilienbesitz und beim Erbrecht.

Seit Januar sind 95 Personen auf Namibias Straßen ums Leben gekommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Nampa unter Berufung auf den Motor Vehicle Accident Fund, kurz MVA. 1165 wurden seit Jahresbeginn verletzt. Angesichts der anstehenden Osterferien mahnte Vizepremierministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr. In der Vergangenheit seien zu viele Menschen auf den Straßen des Landes gestorben. 

Das Außenministerium blickt mit Sorge auf die eskalierende Gewalt im Norden Mosambiks. In einem Statement verurteilte Ministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah die jüngsten Attacken auf die Stadt Palma und sprach den Betroffenen ihr Beileid aus. Berichte über getötete Namibier gebe es bislang nicht. Gleichzeitig sicherte das Ministerium dem Land durch die Staatengemeinschaft SADC Unterstützung zu. Gemeinsam mit der AU müsste Mosambik geholfen werden, die aktuelle Last zu bewältigen. Neben den Angriffen muss das Land auch mit den Folgen der Corona-Pandemie und Naturkatastrophen fertig werden.

Eine durch die Taxigewerkschaft NTTU angekündigte Erhöhung der Taxipreise um 10 Prozent ist offenbar vom Tisch. Das zuständige Transportministeriumerklärte gegenüber dem Namibian, dass man keine formale Anfrage für eine solche Preisanhebung erhalten habe. Gleichzeitig erklärte Ministeriumssprecher Julius Ngweda, dass die NTTU als Gewerkschaft nicht das Recht habe, die Preise anzuheben. Gewerkschaftspräsident Werner Januarie hatte die geforderte Preiserhöhung mit den gestiegenen Spritpreisen begründet.

Botswana will trotz der Aufnahme der Afrikanischen Elefanten auf die Rote Liste der bedrohten Tierarten an den Jagdplänen festhalten. Das berichtet der US-Auslandssender Voice of America unter Berufung auf die Behörden in Botswana. Diese hatten zuletzt Abschussgenehmigungen für rund 300 Elefanten für die anstehende Jagdsaison angekündigt. Botswana verfügt mit geschätzten 130 ´.000 Tieren über die größte Elefantenpopulation der Welt. Laut dem jüngsten Bericht zur Roten Liste der bedrohten Tierarten ist die Population in Botswana ansteigend.

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