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1. April 2021 - Nachrichten am Morgen

Die Namibische Statistikagentur NSA hat das Wirtschaftsjahr 2020 statistisch aufbereitet. So nahm die namibische Wirtschaft um acht Prozent ab, was vor allem den Auswirkungen der COVID19-Pandemie geschuldet sei. Es war die mit Abstand stärkste Schrumpfung der Wirtschaft seit mindestens 1981. Insbesondere der sekundäre Sektor, vor allem das herstellende und Baugewerbe, hat es mit einem Rückgang von mehr als 14 Prozent besonders hart getroffen. Im primären Sektor war lediglich der Pflanzenanbau mit einem Wachstum von über 76 Prozent ein Lichtblick.

Namibia hat weiterhin mit dem Coronavirus zu kämpfen. Dies sagte Gesundheitsminister Kalumbi Shangula. Das Land sei leider weiterhin davon entfernt die Kurve der positiven Fälle und vor allem COVID19-Opfer nachhaltig abzuflachen. Die Reproduktionsrate sei mit einem Wert von 1,23 deutlich zu hoch. Im Schnitt stecke somit ein positiver Fall mehr als eine weitere Person an. Weitreichende Neuerungen gelten vor allem für Reisende. So werden nun auch Antigen-Testergebnisse bei Einreise akzeptiert.

Namibia erwartet nun doch die Impfstofflieferungen durch das Covax-Programm binnen drei Wochen, wie Gesundheitsminister Kalumbi Shangula mitteilte. Ziel sei es weiterhin mindestens 60, besser 80 Prozent der Bevölkerung zu impfen. Mit der Covax-Lieferung und den bereits im Land befindlichen Impfstoffen könnten etwa 25 Prozent geimpft werden. Deshalb laufen die Verhandlungen zum Bezug weiterer Impfstoffe auf Hochtouren. Ab heute werde auch der AstraZeneca-Impfstoff aus Indien verimpft.

Das Umweltministerium steht der Thematik des Phosphatabbaus vor Namibias Küste neutral gegenüber. Dies sei nun der offizielle Standpunkt, wie der Namibian berichtete. Seit zehn Jahren gibt es ein Hin und Her rund um die nötigen Bergbaurechte zum Abbau. Das Ministerium werde alle nötigen Anträge zu dem Thema absolut neutral bearbeiten, heißt es weiter. Namibia Marine Phosphate NMP, das zu 85 Prozent in omanischem Besitz ist, bietet sich seit Jahren rechtliche Auseinandersetzung mit verschiedenen staatlichen Stellen. Zuletzt hatte das Umweltministerium 2016 eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt, diese aber wenig später zurückgerufen. Am 12. April will nun das Obergericht zu der Thematik eine Entscheidung zur Legitimität der Abbaulizenz von NMP treffen.

Immer mehr Staaten haben Mosambik Unterstützung beim Vorgehen gegen islamistische Terroristen in Aussicht gestellt. Nach den USA will auch Portugal die mosambikanischen Sicherheitskräfte ausbilden, wie Reuters berichtet. Zunächst wolle die ehemalige Kolonialmacht 60 Ausbilder entsenden. Zudem bestätigte die mosambikanische Regierung, dass die südafrikanische „Dyck Advisory Group“ vor Ort ist. Sie sagte nicht in welcher Form die Beratung durch das auch für den Einsatz von Söldner bekannte Unternehmen leiste.

In Südafrika lässt ANC-Generalsekretär Ace Magashule seine Zukunft in der Partei offen. Ob er einer Aufforderung des ANC nachkommt und sein Amt räumt, würden die Menschen noch früh genug erfahren, sagte er laut News24. Die Partei hat alle hochrangigen Mitglieder, die wegen kriminellen Handlungen verdächtigt würden, aufgerufen, ihren Posten binnen 30 Tagen zu räumen. Allen Aussagen Magashules nach wolle er nicht zurücktreten. Ihm wird Korruption zur Last gelegt. Sollte er sein Amt nicht räumen, will der ANC ihn ausschließen.

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