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10. Mai 2021 - Nachrichten am Mittag

Ein Farmer aus der Region Kavango-West hat das Unternehmen ReconAfrica vor dem Obergericht verklagt. Das berichtet die Allgemeine Zeitung heute. Der Farmer klagt dem Bericht nach auf Rückgabe seines traditionell zuerkannten Landes. ReconAfrica soll auf seinem Land in der Nähe der Ortschaft Mbambi ihre zweite Bohrstelle errichtet haben. Dem Klagenden nach hätten die traditionellen Behörden der Region die Bohrerlaubnis aber gegen seinen Willen erteilt. Dazu verlangt er auch eine Wiederherstellung der Oberfläche des Landes, wo unter anderem eine Bohrschlammgrube gegraben worden war.

Das Ministerium für Kindeswohlfahrt hat Anschuldigungen des Ombudsmanns zurückgewiesen. Man habe verschiedene private Einrichtungen eingerichtet, die dem Schutz von Kindern dienen würden. Für jugendliche Straftäter vor und nach einer Verurteilung suche man aktuell noch alternative Unterbringungsmöglichkeiten. Ombudsmann John Walter warf die Exekutivdirektorin Esther Lusepani laut Nampa vor, keinen Beratungsansatz bei gleichen Interessen und Zielen zu verfolgen. Ombudsmann John Walters hatte in der vergangenen Woche wegen Missachtung der Gerichte einen Antrag gegen Ministerin Doreen Sioka gestellt, nachdem diese nicht bis Ende März eine entsprechende Erklärung über die Sicherheit von Kindern im Strafvollzugswesen Namibias abgegeben hatte.

In der Sambesi-Region soll es zu einem erneuten Zwischenfall mit Soldaten der Botswana Defence Force gekommen sein. Einem Bericht der Informanté nach sollen Soldaten der BDF zwei Touristenboote auf dem Chobe mit vorgehaltener Waffe zum Umdrehen gezwungen haben. Sie sollen auf botswanisches Staatsgebiet vorgedrungen sein, die Bootsführer bestreiten das und sprachen gegenüber der Zeitung von einer Einschüchterungskampagne.

Nach den jüngsten Zusammenstößen in Jerusalem hat sich Namibia hinter die palästinensischen Demonstranten gestellt. Der Exekutivdirektor im Ministerium für internationale Beziehungen, Penda Naanda, rief laut der Nachrichtenagentur Xinhua zu einem Ende der Gewalt durch israelische Sicherheitskräfte gegen Palästinenser auf. Gleichzeitig bekräftigte Naanda die namibische Solidarität mit Palästina. Namibia stehe hinter dem palästinensischen Kampf für Selbstbestimmung und eine unabhängige Nation.

In Südafrika sind am Wochenende erstmals weitere Corona-Mutationen nachgewiesen worden. Die Gesundheitsbehörden bestätigten erste Fälle mit den indischen und britischen Varianten. Das Robert-Koch-Institut sieht beide Varianten als hochansteckend an. Wirklich überraschend kommen die ersten Fälle in Südafrika allerdings nicht. Südafrika lasse sich nicht komplett vom Rest der Welt abschneiden, erklärte Gesundheitsminister Zweli Mkhize. Laut den Behörden wurden die betroffenen Patienten nun isoliert um eine Ausbreitung der Varianten zu verhindern. 

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