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12. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Die Affirmative Repositioning-Bewegung hat ein öffentliches Auswahlverfahren für die Position des Ombudsmanns gefordert. In einem Statement erklärte AR-Anführer Job Amupanda, dass Ombudsmann John Walters im Juli 65 Jahre alt und damit das Rentenalter erreichen werde. Die zuständige Komission müsse sich schnellstmöglich mit der Nachfolge befassen. Die Amtszeit des Ombudsmanns ist rein rechtlich allerdings mit 65 Jahren nicht automatisch beendet. Laut der Verfassung hat der Präsident das Recht, das Rentenalter des Ombudsmanns nach eigenem Ermessen auf 70 zu erhöhen.

Die Krise innerhalb der National Housing Enterprise NHE spitzt sich offenbar zu. Laut Informationen der New Era hat das Management des Staatsunternehmens in einer Petition erneut die Absetzung von Geschäftsführer Gisbertus Mukulu gefordert. Ein ähnliches Dokument war bereits Anfang des Monats verschickt worden. In der Petition nun werden die Leistungen des CEO als kläglich bezeichnet. So sei beispielsweise das Ziel, bis 2022 5 000 Häuser zu bauen, deutlich verfehlt worden. Gleichzeitig sei das Einkommen der NHE soweit zurückgegangen, dass man kaum mehr die Gehaltskosten bezahlen könnte. Mukulu selbst wollte sich auf Anfrage der New Era nicht zu den Vorwürfen äußern.

Die Regierung will in Kürze einen Auslieferungsantrag für den "Fishrot"-Verdächtigen Marén de Klerk stellen. Der Rechtsanwalt lebt seit rund einem Jahr in Südafrika, er soll sich ab dem 22. April zusammen mit seinen Mitangeklagten in dem Korruptionsskandal vor dem Obergericht verantworten. ACC-Leiter Paulus Noa bestätigte gegenüber der New Era, dass man einen Haftbefehl beantragt habe. Laut Justizministerin Yvonne Dausab wiederum warte man nur noch auf Dokumente von der Generalstaatsanwaltschaft um dann einen Auslieferungsantrag an Südafrika zu stellen.

Landwirtschaftsminister Calle Schlettwein hat Vorwürfe der Bevorzugung der Premierministerin beim Ankauf von Farmen zurückgewiesen. Die beiden Farmen der Premierministerin und ihres Mannes seien, wie vom Gesetz vorgesehen, der Regierung angeboten und schließlich zu einem marktgerechten Hektarpreis angekauft worden. Das gab Schlettwein laut der AZ vor dem Parlament bekannt. Der Preis wiederum sei durch andere verkaufte Objekte bestimmt worden. Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila hatte sich vergangener Woche Vorwürfen der Opposition ausgesetzt gesehen, nachdem der Deal über rund 14 Millionen Namibia Dollar bekannt wurde. Die Farmen sollen für Wiederansiedlungszwecke genutzt werden.

Der Heuschreckenbefall im Norden breitet sich immer weiter aus. Neben den Regionen Kavango und Oshikoto ist nun auch die Region Ohangwena betroffen. Ohangwena-Gouverneur Walde Ndevashiya erklärte gegenüber Nampa, dass am Wochenende ein weiterer Schwarm aus Angola kommend in die Region eingefallen sei. Zwar hätten die Sprühteams des Ministeriums schnell reagiert, dennoch sei der Schaden an den Feldern immens.

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