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13. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Präsident Hage Geingob wird morgen seine Rede zur Lage der Nation halten. Laut einem Statement des Parlaments soll das Staatsoberhaupt dabei die Nationalversammlung persönlich adressieren. Zuvor hatte die Opposition im Februar die virtuelle Ansprache Geingobs zur Parlamentseröffnung scharf kritisiert, auch weil er anschließend nicht für Fragen zur Verfügung stand. Dazu ist er im Rahmen der Ansprache zur Lage der Nation aber durch die Verfassung verpflichtet.

Die Stadtverwaltung von Tsumeb will von Zwangsräumung bedrohten Bewohnern des Endombo-Komplexes umsiedeln. In einem Interview mit Nampa bestätigte Bürgermeister Mathews Hangula, dass man dazu bis Ende des Jahres das notwendige Land erschließen werde. Die Rede ist von zunächst 46 neuen Grundstücken, zusätzlich zu 300 bereits erschlossenen Stück Land in der Stadt. Hunderte Bewohner der Endombo-Wohnungen befinden sich im Streit mit dem Besitzer über unbezahlte Mietrechnungen. Insgesamt sollen in dem Komplex bis zu 3000 Menschen leben. 

Rundu hat nach beinahe drei Jahren wieder einen festen Stadtdirektor. Laut der New Era soll Olavi Nathanael im kommenden Monat den Posten übernehmen. Er ist aktuell Finanzmanager im Stadtrat von Karibib. Demnach habe der Minister für städtische Entwicklung, Erastus Uutoni, die Anstellung bereits abgesegnet. Nathanael soll einen 5-Jahres-Vertrag erhalten und am 3. Mai seine Arbeit aufnehmen. Zuvor hatte es aufgrund von Streitigkeiten innerhalb des Stadtrats jahrelang keinen Leiter der Verwaltung in Rundu gegeben.

In der ersten Aprilwoche sind in Namibia erneut mehrere Wilderer im Besitz von Nasenhörnern erwischt worden. Wie das Umweltministerium mitteilte wurden zwei Verdächtige in Windhoek gestellt, sie müssen sich nun vor Gericht verantworten. Das gilt auch für zwei weitere mutmaßliche Wilderer, die in Outapi im Besitz einer Schuppentier-Haut verhaftet wurden. Gleichzeitig wurden laut dem Ministerium 3 Namibier in Omaruru wegen des Wilderns eines Oryx zu Geldstrafen von 4000 Namibia Dollar verurteilt.

Die Weltgesundheitsorganisation hofft mindestens einem der chinesischen Corona-Impfstoffe bis Ende April die Notfallzulassung erteilen zu können. Bruce Aylward, Berater des WHO-Generaldirektors, erklärte dazu gestern: „At this point two of the Chinese vaccines are in advanced stages of assessment in that process, the Sinopharm and the Sinovac products.” Für Namibia wäre besonders eine Zulassung des hier eingesetzten Sinopharm-Wirkstoffs von großer Bedeutung. Aktuell bauen viele noch auf ebenfalls verwendete AstraZeneca-Mittel, das bereits im Februar die Notfallzulassung erhalten hat. Namibia verfügt aber über beinahe dreimal so viele Dosen des Sinopharm-Impfstoffs.

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