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13. April 2021 - Nachrichten am Morgen

Mehr als 300 Personen wurden im vergangenen Jahr wegen Wilderei besonders geschützter Wildarten festgenommen. Dies geht aus dem nun veröffentlichten Jahresbericht des Umweltministeriums hervor. Insgesamt seien 113 Fälle der Wilderei von Elefant, Nashorn oder Schuppentier registriert worden. Die Hälfte davon entfalle auf die besonders vom Aussterben bedrohten Schuppentiere. 66 Pangolinhäute, 62 Stoßzähne und 21 Nashorn-Hörner seien konfisziert worden. Insgesamt nahm die Wilderei auf diese drei Tierarten erneut deutlich ab. Dies sei dem koordinierten Einsatz des Ministeriums, der Polizei, Armee und privaten Anti-Wilderer-Einheiten zu verdanken.

Ex-Justizminister Sacky Shangala und der „Fishrot“-Mitangeklagte James Hatuikulipi sollen erneut in Besitz eines Handys in Untersuchungshaft gewesen sein. Dies berichtet Nampa. Die Telefone sollen bereits vor zwei Wochen bei einer routinemäßigen Durchsuchung der Zellen gefunden worden sein. Die Gefängnisverwaltung habe interne Ermittlungen hierzu aufgenommen, heißt es. Ihnen drohen nun Disziplinarmaßnahmen bishin zur Anklage. Bereits im April 2020 war bei Hatuikulipi ein Handy gefunden worden. – Shangala, Hatuikulipi und diverse andere sind der Korruption in Höhe von mindestens 150 Millionen Namibia Dollar angeklagt.

In Oshikango sollen mehr als 100 Untersuchungshäftlinge weiterhin auf ihre Verhandlungen warten, weil das Gericht schlichtweg zu langsam oder gar nicht arbeite. Laut dem Namibian steht dieser Vorwurf in der nordnamibischen Ortschaft im Raum. Teilweise sei das Gericht im zuständigen Ohangwena ohne Magistrat, weshalb sie unnötig lange in U-Haft sitzen müssten. Sie verlangen nun, dass ihre Fälle schnellstmöglich in Eenhana oder Oshakati vor dem Magistratsgericht gehört werden. Die Polizei erklärte, dass das Magistratsgericht in Ohangwena nur tage, wenn ein dafür zuständiger Magistrat abgestellt werde. Es handele sich um ein Zeitgericht.

In den ärmeren Stadtvierteln Windhoeks soll die Installation von Prepaid-Wasseruhren vorangetrieben werden. Damit ermögliche man den Menschen keine großen Schulden bei der Stadtverwaltung anzuhäufen, heißt es im heutigen Namibian. Bisher wurde Wasser rücksichtslos verschwendet und die Einwohner standen dann mit nicht bezahlbaren, horrenden Wasserrechnungen dar. Darum habe wiederum die Hauptstadt Wasserversorger Namwater nicht bezahlen können. Nachdem diese Schulden nun getilgt seien, gehe es darum die Abläufe innerhalb der Stadt zu verbessern.

In fast allen Staaten des südlichen Afrikas hat sich die Corona-Situation in den letzten Wochen deutlich beruhigt. Neben Angola und Madagaskar bildet vor allem Botswana eine Ausnahme, wie das Africa CDC berichtet. Das Land schien die Pandemie lange Zeit im Griff zu haben, hat mittlerweile mit den höchsten Fallzahlen der Region. Botswana hat aktuell nahezu ebenso viele Fälle wie Namibia, fast drei Mal so viele sind aktiv. Die Todeszahl hat die 600-Marke überschritten. Zudem leite Botswana Zahlen nur sehr unregelmäßig an die Öffentlichkeit weiter.

Botswana untersucht zwei Todesfälle in Zusammenhang mit AstraZeneca-Impfungen. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf das dortige Gesundheitsministerium. Bei den Todesfällen handele es sich um #ältere Personen, weshalb ein Zusammenhang mit der Impfung eher unwahrscheinlich scheint. Die weltweit 169 Fälle einer schweren Hirnthrombose traten zumeist bei jüngeren Frauen auf. Nun werde sich der Pharmazierat Botswanas mit den Todesfällen beschäftigen. – Botswana hat bisher lediglich 63.000 Dosen Impfstoff, von AstraZeneca aus Indien und Südkorea bezogen.

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