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14. April 2021 - Nachrichten am Morgen

Am Freitag wird das COVID19-Impfprogramm geografisch ausgeweitet. Laut der Gesundheitsdirektorin der Region ||Karas, Sandra !Owoses, sei ihre Region als nächstes dran. Gleichzeitig rief !Owoses alle Einwohner auf sich impfen zu lassen. Man werde in der Region so vorgehen, wie es schon von anderen Impfkampagnen, unter anderen gegen Polio, bekannt sei. Derzeit gäbe es nur noch 46 aktive Coronafälle in ||Karas. Insgesamt verzeichnete die Regio knapp 2900 Fälle und 41 Todesopfer. Ob auch weitere Regionen ab Freitag in der zweiten Stufe des Plans Impfstoffe erhalten, hat das Gesundheitsministerium noch nicht bekanntgegeben.

Der Entzug des Parlamentsmandats von Ex-Verteidigungsminister Peter Vilho wurde nun in der Nationalversammlung bestätigt. Dies teilte Sprecher Peter Katjavivi mit. Da Vilho seinen Sitz ohne Stimmrecht durch die Ernennung von Staatspräsident Hage Geingob erhalten haben, könne das Staatsoberhaupt auch jederzeit einen Abgeordneten aus der Position entfernen. Dies sei rückwirkend zum 8. April nun geschehen, sagte Katjavivi. Vilho war vergangene Woche Dienstag unter dem Druck der Medien aufgrund von Korruptionsvorwürfen nach einem Gespräch mit Geingob als Minister zurückgetreten. Wem Geingob nun den Sitz in der Nationalversammlung zukommen lässt, ist noch unklar.

Staatspräsident Hage Geingob wird den Vertrag mit der langjährigen Präsidentenberaterin Penny Akwenye nicht verlängern. Laut dem Namibian sei der Vertrag der mittlerweile 68-Jährigen schon zum 20. März ausgelaufen. Sie war, neben Inge Zaamwani-Kamwi, Alfredo Hengari und Daisry Mathias eine der vier Berater von Geingob. Akwenye wies Berichte zurück, wonach sie vom Staatsoberhaupt entlassen worden sein soll. Vielmehr habe sie den Wunsch gehabt in ihrem Alter „nach Hause zu gehen“. Ob ihre Position neu besetzt wird sei unklar.

Ein Antrag auf Anerkennung als Gewerkschaft durch die radikale Initiative „Affirmative Repositioning“ AR werde genauso behandelt wie jeder andere. Dies stellte Bro-Matthew Shinguadja, Exekutivdirektor des Arbeitsministeriums laut Nampa klar. Es gäbe keine Bevorzugung des Antrages und auch keine willentliche Verzögerung der Bearbeitung, betonte Shinguadje. Dementsprechende Anschuldigungen des AR seien falsch. Laut AR sei ein Antrag auf Anerkennung der „Revolutionary Union“ bereits vor zwei Monaten gestellt worden, der durch das von der SWAPO infiltrierte Ministerium nicht bearbeitet werden würde. Deshalb werde die RU, mit oder ohne Anerkennung, ab dem 20. April offiziell agieren.

Das Bergbauministerium hat Anschuldigungen von Radikalist Job Amupanda zurückgewiesen. Wie aus einer Erklärung hervorgeht, habe der Windhoeker Bürgermeister angebliche Korruption rund um ein Diamantenunternehmen konstruiert. Der Vorwurf lautete, dass ein israelischen Unternehmen ohne ordentliche Auftragsvergabe für sechs Tage Arbeit beim staatlichen Diamantenkonzern Namdia einen Millionenbetrag erhalten haben soll. Vielmehr bestehe mit dem Unternehmen jedoch noch bis Oktober ein Vertrag, der ordentlich 2016 abgeschlossen wurde, so das Ministerium. Zur Verwirrung bei Amupanda habe wohl beigetragen, dass sich die Besitzverhältnisse des beauftragten Unternehmens und der Firmenname 2020 geändert hatten..

Der regierende ANC in Südafrika will scheinbar mit allen Mitteln Schaden von Ex-Staatspräsident Jacob Zuma fernhalten. Laut News24 ist nun eine Gesprächsaufzeichnung von ANC-Vizegeneralsekretärin Jessie Duarta aufgetaucht. So sollen die sechs Höchsten der Partei umgehend eine Lösung für Zuma finden. Hierbei soll Duarte den höchsten Richter im Land als „Enttäuschung“ bezeichnet haben. Der ANC wollte einen anderen Richter haben, der Zuma im Rahmen des „State Capture“ befragen sollte. Sie persönlich halte es für gerechtfertigt, dass Zuma eine Anweisung des Verfassungsgerichts ignoriere, die ihn zur Aussage zwingen sollte.

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