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15. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Ersten Testbohrungen nach verfügt Namibia über Erdölvorkommen im Okavango-Becken. Das gab ReconAfrica heute bekannt. Demnach seien an der ersten Bohrstelle auf 200 Meter Länge Indikatoren für Öl und Erdgas gefunden worden. Bergbauminister Thomas Alweendo sprach in dem Zusammenhang von einem großen Potential für einen sehr wertvollen Energierohstoff. Die positiven Testergebnisse seien der erste Schritt für die Erdöl-Prospektivität.

Der Stadtrat von Otjiwarongo muss mit einem etwas niedrigeren Haushalt auskommen als noch im Vorjahr. Die Stadtratsmitglieder segneten am Dienstag ein Gesamtbudget von 131 Millionen Namibia Dollar für das kommende Finanzjahr ab. Das sind 12 Millionen weniger als noch im Vorjahr. Der Vorsitzende des Management-Komitees der Stadt, Godhard Hoko, erklärte anschließend laut Nampa, dass im Haushalt Gelder für den Bau einer neuen Feuerwehrstation, den Ausbau öffentlicher Parkplätze und Bushaltestellen, sowie die Instandhaltung der Straßen der Stadt inbegriffen sei. Gleichzeitig kündigte Hoko an, dass es in Otjiwarongo in diesem Jahr keine Erhöhung der Raten und Steuern geben werde.

Bernardus Swartbooi hat den Bau eines Schiffdocks in Oranjemund angeregt. Der LPM-Politiker erklärte dazu vor der Nationalversammlung, dass man die Möglichkeiten, die der Atlantik Namibia biete, ausnutzen müsse. Durch die gegebene Tiefe des natürlichen Hafens eigne sich Oranjemund beispielweise für den Schiffsbau und Reparaturen. Transportminister John Mutorwa zeigte sich offen für den Vorschlag. Beim Ausbau des Logistiksektors in Namibia dürfe man den Süden nicht außer Acht lassen. Swartbooi hatte zuvor auch den Ausbau des Hafens in Lüderitz gelobt.

Namibia und Simbabwe sollen im kommenden Monat offiziell eine bilaterale Kommission, kurz BNC, zwischen beiden Nationen einrichten. Dazu wurden gestern bei einem virtuellen Treffen mit Vertretern Simbabwes und Namibias die abschließenden Vorbereitungen getroffen. Namibia hat bereits seit einiger Zeit eine bilaterale Kommission mit Südafrika, zuletzt wurde auch die Kooperation mit Botswana auf diese Level angehoben. Gespräche über die Einrichtung finden auch mit Angola statt. Bilaterale Kommissionen werden durch die Staatsoberhäupter der Länder geleitet und bieten so regelmäßigen Austausch auf höchster Ebene.

Südafrika hat genug Wasser um die Zeit bis zur nächsten Regensaison zu überstehen. Das gaben die zuständigen Behörden bekannt. Obwohl die Damm-Pegel leicht rückläufig seien, stünden diese im Durschnitt noch immer bei 86 Prozent. Das sind fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem erwarte man beispielsweise für das Westkap im Winter noch weiteren Regen. Kritisch hingegen bleibt die Situation am Ostkap, wo die Damm-Pegel teils auf ein Rekordtief gefallen sind.

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