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16. April 2021 - Nachrichten am Morgen

Um das “namibische Haus” gemeinsam aufzubauen ist die Schaffung von Arbeitsplätze einer der wichtigsten Faktoren. Aus diesem Grund kündigte Staatspräsident Hage Geingob in seiner Rede zur Lage der Nation ein umfangreiches Programm hierzu an. Noch im Mai soll eine spezielle Expertenrunde einberufen werden. Bis zum Ende seiner Amtszeit 2025 sollen mindesten 42.000 Stellen geschaffen werden. Hierfür baue Geingob auf sogenannte Public-Private-Partnerships in einem Umfang von 27 Milliarden Namibia Dollar. Der neue Investitionsrat NIPDB habe bereits 100 Projekte analysiert, wovon alleine die 15 größten ein Volumen von 45 Milliarden Namibia Dollar hätten.

Die Jahresinflation in Namibia zieht langsam wieder an. Laut Statistikagentur NSA betrug diese im März 3,1 Prozent, gegenüber 2,4 Prozent im gleichen Vorjahresmonat. Vor allem Lebensmittel und Getränke, Behausung, Wasser, Strom und Treibstoffe sowie Kommunikation, Gesundheit und alkoholische Getränke seien teurer geworden. Eine Deflation herrsche weiterhin bei Bekleidung sowie bei Restaurants und Unterkünften. Im März nahm die Inflation von Norden nach Süden ab. Sie betrug 2,9 Prozent in den nördlichen Regionen, gefolgt bon Khomas mit 3 Prozent und dem Süden inklusive Osten und Erongo mit 3,7 Prozent.

Namibia baut seine Zusammenarbeit mit Ghana weiter deutlich aus. Ein dementsprechendes Rahmenabkommen wurde nun mit dem westafrikanischen Land getroffen, wie das namibische Außenministerium mitteilte. Der Handel stehe dabei im Vordergrund. Deshalb wird eine Delegation des halbstaatlichen Fleischverabeitungsbetriebs Meatco Anfang kommender Woche nach Accra reisen. Die Reise sei in engster Abstimmung mit der ghanaischen Botschaft in Windhoek geplant worden. – Ghana und Namibia arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Dies hatte zwischenzeitlich auch zu einer Direktverbindung von Windhoek mit Accra durch Air Namibia geführt.

Ein Rentner aus Gobabis muss wegen Mordes seinen Lebensabend im Gefängnis verbringen. Ein Strafmaß vor 30 Jahren Haft verkündete das Obergericht in Windhoek gegen den 80-Jährigen. Sein hohes Alter und die Tatsache, dass er sich nie etwas zu Schulden kommen lassen hat, würden die Schwere der Tat nicht aufwiege, hieß es vom Vorsitzenden Richter Petrus Unengu. Das Gericht war zuvor überzeugt davon, dass er vor drei Jahren seine 43-jährige Lebensgefährtin getötet hat. Die Tat sei unmenschlich gewesen. Die Verteidigung hatte lediglich fünf Jahre gefordert, was Unengu als „Witz“ bezeichnete.

LPM-Präsident Bernardus Swartbooi hat mit landesweiten Protestmärschen gedroht, sollte säumigen Verwaltungen durch Nampower der Strom abgestellt werden. Dies berichtete Nampa. Laut dem staatlichen Elektrizitätskonzern werden bereits seit einigen Tagen zeitweilige Abschaltungen vorgenommen. Davon seien auch viele Ortschaften im Süden des Landes, der LPM-Hochburg, betroffen. Die Abschaltungen werden zeitlich verlängert, sofern die säumigen Kunden nicht die 800 Millionen Namibia Dollar Schulden begleichen würden. Swartbooi spricht von einer Politisierung um die LPM, die viel Zuspruch im Süden hat, „schlecht dastehen“ zu lassen.

MTC Namibia ist der mit Abstand größte Kommunikationsanbieter im Land. Dies geht aus dem aktuelle Newsletter der Telekommunikations-Regulierungsbehörde CRAN hervor, der auf Erhebungen des Jahres 2019 basiert. Demnach hat MTC aktuell 2,5 Millionen Kunden und somit praktisch jeden Einwohner im Land. Darauf folgt die staatliche Telecom Namibia mit mehr als 550.000 Kunden und Paratus mit knapp 6000 Kunden. Die offiziellen Kundenbeschwerden an CRAN liegen zwischen etwa 1,4 Prozent im Falle von MTC und Telecom, über etwa 30 Prozent bei Witel bis hin zu 400 Prozent bei Paratus.

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