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16. März 2021 - Nachrichten am Mittag

Studenten des College of the Arts in Katutura haben gegen sexuelle Belästigung protestiert. Ihre Wut richtet sich vor allem gegen Taxifahrer und Mechaniker, die in der Nähe des Colleges arbeiten. Gegenüber Nampa erklärten Studentenvertreter, dass die Studentinnen seit Jahren Belästigungen über sich ergehen lassen müssten. Unterstützung erhielten die Studierenden auch durch die COTA-Führung. Die Probleme würden seit Jahren auf taube Ohren fallen. Auch das direkte Gespräch mit den vermeintlichen Tätern habe bisher keinen Erfolg gebracht.

Der chinesische Impfstoff Sinopharm hat noch immer kein grünes Licht von der Weltgesundheitsorganisation erhalten. Der Wirkstoff soll auch in Namibia genutzt werden. Laut der WHO liegt das notwendige Dossier mit den Daten vor, eine abschließende Entscheidung wurde aber noch nicht mitgeteilt. Derweil gibt es im Gesundheitsministerium offenbar Verwirrung um eine Kabinettsentscheidung vom 10. März, wonach in Namibia nur durch die WHO zertifizierte Impfstoffe in Namibia zum Einsatz kommen sollten. Auf Nachfrage von Hitradio Namibia erklärte das Ministerium, nichts von dieser Entscheidung zu wissen.

Der staatliche Pensionsfond GIPF hat seine Vermögenswerte in den letzten wzölfMonaten um über 18 Prozent steigern können. Das erklärte GIPF-Geschäftsführer David Nuyoma. Im März 2020 standen die Vermögenswerte bei 108 Milliarden Namibia Dollar, mittlerweile seien diese auf 128 Milliarden Dollar angewachsen. Laut Nuyoma habe man zuletzt besonders in den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft investiert. Die aktuelle Krise sei somit auch als Chance zu sehen.

Das Gesundheitsministerium hat seine Entscheidung verteidigt, Impfstoffe über eine öffentliche Ausschreibung zu beziehen. In einem Statement teilte das Ministerium mit, dass die über das COVAX-Programm zugeteilten Impfdosen nur für rund 20 Prozent der Bevölkerung ausreichen würden. Um die Herdenimmunität von rund 60 Prozent Geimpften zu erreichen, müssten aber weitere Dosen beschafft werden. Die Hersteller selbst würden nicht immer ihre eigenen Produkte vermarkten, deshalb sei eventuell die Einschaltung von Mittelsmännern erforderlich. Die Ausschreibung vom 10. März stehe aber im Einklang mit geltendem Recht. Sollten durch die Ausschreibung keine geeigneten Kandidaten gefunden werden, werde Namibia versuchen, mehr Impfstoffe über das COVAX-Programm oder die Africa Medical Supply Platform wenden. 

Nachdem ein Mann in der Omusati-Region von einem Elefanten getötet wurde, soll das betroffene Tier nun erlegt werden. Romeo Muyunda, Sprecher des Umweltministeriums, erklärte gegenüber Nampa, dass der Elefant als gefährlich eingestuft wurde. Er werde nun gejagt, sein Fleisch soll der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden. Derweil hat das Ministerium angekündigt, 100.000 Namibia Dollar für die Beerdigung des Verstorbenen zur Verfügung stellen zu wollen. Der 46-jährige war Medienberichten zufolge beim Versuch, eine Herde Elefanten von einem Feld zu vertreiben, angegriffen und getötet worden.

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