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17. März 2021 - Nachrichten am Morgen

Namibia hat seine erste Charge an Corona-Impfstoffen erhalten. Gestern nahmen Vizepremierministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah, Gesundheitsminister Kalumbi Shangula, der chinesische Botschafter Zhang Yiming und weitere hochrangige Politiker 100.000 Dosen des chinesischen Impfstoffs Sinopharm in Empfang. Dieser wurde aus logistischen Gründen über Simbabwe ausgeliefert. Für Namibia seien die Impfungen, ebenso wie für alle anderen Staaten der Erde, der beste Weg die Pandemie zu beenden. Deshalb seien alle Personen aufgerufen das Impfangebot anzunehmen.

Namibia beginnt seinen Corona-Impfplan am 19. März mit der Gruppe 1. Diese soll laut Gesundheitsminister Kalumbi Shangula bis zum 16. April geimpft werden. Dazu gehören ausdrücklich keine Menschen mit Vorerkrankungen oder über 60 Jahre, da für diese nicht genügend wissenschaftliche Informationen beim Einsatz des Sinopharm-Impfstoffs vorlägen. Geimpft werden unter anderem Mitarbeiter des Gesundheitswesens, Personen im Grenzverkehr, Polizisten, Journalisten und alle anderen zwischen 18 und 59 Jahre. Geimpft wird zunächst in den Regionen Erongo und Khomas in zahlreichen staatlichen und privaten Krankenhäusern in Swakopmund und Walvis Bay sowie Windhoek.

Das Zugunglück in Swakopmund sei nur eine Frage der Zeit gewesen. Dies ist die Ansicht unter anderem des Wahlkreisvertreterin Ciske Smith-Howard, wie der Namibian berichtet. Es habe seit Jahren Forderungen gegeben die Bahnstrecke aus der Stadt heraus zu verlegen um vor allem Unfällen mit Gefahrengutwaggons vorzubeugen. Es werde nun erneut kommende Woche im Stadtrat als wichtigster Punkt auf der Agenda stehen. Es sei lediglich Glück gewesen, dass die Treibstoffwaggons leer waren. Neben einer ums Leben gekommenen Person, einem Zugführerassistenten, sei eine weitere Person in den Triebwagen verletzt worden. Der Schaden geht in die Millionen.

Die anhaltende Dürre und damit verbundene Nahrungsmittelknappheit in der Region Kunene steht ganz oben auf der politischen Agenda. Aus diesem Grund werden Mitglieder der Nationalversammlung in Kürze, wie Nampa berichtet,  zu einer Reise in die Region aufbrechen um sich ein Bild der Lage zu machen. Am 11. März hatte das Unterhaus einen Notfallplan für die Region in Aussicht gestellt. Nach teilweise bis zu zehn Jahren Dürre sei die Situation in der Region Kunene verheerend. Zigtausende Nutztiere seien verendet, so dass viele Menschen ihre Lebensgrundlage verloren hätten.

Die Generalsekretärin de SWAPO, Sophia Shaningwa, hat die Kriegsveteranen aufgerufen den Weg für die Jugend zu ebnen. Laut Nampa sagte sie, dass man den Beitrag der Veteranen zur Freiheit Namibias niemals vergessen werde. Es sei dennoch an der Zeit das Zepter an die jüngeren Generationen weiterzugeben. Sie reagierte damit auf den Vorschlag des Vorsitzenden der Veteranenvereinigung, Ben Shikongo, der hochrangige Parteipositionen und Sitze in der Nationalversammlung gefordert hatte. Shaningwa habe die Idee an das Politbüro weitergeleitete.

Südafrika hat nun auch den Corona-Impfstoff von BioNTech-Pfizer notfallmäßig zugelassen. Wie die dortige Arzneimittelbehörde bekanntgab, müsse der Impfstoff aber durchgängig beim Einsatz im Land unter Beobachtung stehen. Südafrika hat 20 Millionen Dosen des Impfstoffs bestellt, hat aber noch keinen konkreten Auslieferungstermin. Der Impfstoff gilt insbesondere in Entwicklungsländern als relativ schwer einsetzbar, da er unter extrem kalten Bedingungen gelagert werden muss. Zudem ist er möglicherweise gegen die südafrikanische Virusvariante nicht so effektiv.

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