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18. März 2021 - Nachrichten am Abend

Namibia will als erstes Land in Afrika klimaneutral werden. Das erklärte Präsident Hage Geingob bei der Vorstellung des zweiten Harambee-Wohlstandsplans. Die Nutzung und Optimierung der nachhaltigen Energiequellen ist eine der vielen Unterziele des neuen Plans, der auf den gleichen 5 Säulen wie sein Vorgänger fußt. Namibia müsse seine nachhaltige Stromversorgung drastisch ausbauen, Präsident Geingob sprach von zusätzlichen 250 Megawatt. Durch das neue afrikanische Freihandelsabkommen könnte dann auch grüne Energie an die Nachbarländer verkauft werden.

Oppositionsführer McHenry Venaani hat die Ausrichtung des gestern vorgestellten Staatshaushaltes kritisiert. Das berichtet die Nachrichtenagentur Nampa. Das neue Budget würde wenig Zuversicht in Bezug auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Modernisierung der Landwirtschaft und die Nahrungsmittelproduktion als Ganzes schüren. Auch der Bereich Wohnungsbau komme laut Venaani zu kurz. Es müssten dringend wirtschaftliche Anreize geschaffen werden, um Wachstum zu fördern. Zudem kritisierte er den eingeschlagenen Weg bei der Steuereintreibung. Selbst das beste Steuersystem der Welt würde keinen Umsatz generieren, wenn die Menschen keine Jobs hätten um Steuern zu zahlen.  

Die Dürrehilfen für die Regionen Kunene, Erongo und Teile der Omusati Region werden die Regierung in den nächsten sechs Monaten rund 160 Millionen Namibia Dollar kosten. Das erklärte Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila vor der Nationalversammlung. Allein in der Kunene Region müssten mehr als 15.000 Haushalte versorgt werden, hinzukommen Tierfutter und das Ersetzen der alarmierend hohen Anzahl an verendeten Nutztieren. Gleichzeitig würden verschiedene Projekte laufen, um Menschen und Tiere in den betroffenen Gebieten längerfristig mit Wasser zu versorgen.

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