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18. März 2021 - Nachrichten am Mittag

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen will sich mit der Situation der in Namibia gestrandete Angolaner befassen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Nampa unter Berufung auf die Ministerin für internationale Beziehungen, Netumbo Nandi-Ndaitwah. Eine Delegation des UNHCR ist noch bis Samstag in Namibia und will sich dabei auch mit den angolanischen Behörden austauschen. Zuletzt war berichtet worden, dass mindestens 455 Angolaner aus Nahrungsmittelmangel in der Heimat nach Namibia geflohen seien. Ministerin Nandi-Ndaitwah erklärte, dass die Geflüchteten nicht mehr zurückkönnten, da die Grenze auf angolanischer Seite geschlossen sei.

Kunene-Gouverneur Marius Sheya hat die Ausrufung des Notstands für seine dürregeplagte Region gefordert. Das würde eine angemessene Reaktion auf die Situation vor Ort erleichtern. Die Region muss seit acht Jahren mit extremer Trockenheit kämpfen. Die Folge ist unter anderem ein massives Tiersterben. Zuletzt hatten mehrere Parlamentsmitglieder die Kunene Region besucht, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen. Der PDM-Abgeordnete Vipuakuje Muharukua hatte gar ein Sonderbudget im neuen Staatshaushalt für die Region gefordert.

Innenminister Frans Kapofi hat Nachholbedarf beim namibischen Meldewesen angemahnt. Man könne wirklich nicht sagen, dass Namibia über das beste System verfüge. Das erklärte der Minister laut Nampa. Ein funktionierendes Melderegister sei die Basis zum Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele des Landes. Deswegen will Kapofi in diesem Jahr einige Gesetzesänderungen einbringen um das Meldewesen in Namibia zu modernisieren. 

Die Wartezeiten für Pestizide gegen Wanderheuschrecken, die aus der Luft versprüht werden, beträgt bis zu sechs Monate. Das gab Landwirtschaftsminister Calle Schlettwein bekannt. Dadurch das so viele Länder mit Heuschreckenplagen zu kämpfen hätten, seien sowohl die Hersteller in Europa als auch der einzige afrikanische Produzent in Marokko mit der Nachfrage überfordert. Zwar sei das Sprühen aus der Luft die effektivste Methode zur Bekämpfung der Insekten, aufgrund der Lieferengpässe müsse man aber weiterhin auf Sprühteams am Boden bauen, so Schlettwein. Derweil sei das Training von NDF Soldaten und Mitgliedern der Jugenddienste angelaufen, um noch mehr Teams einsetzen zu können.

Nach dem Tod von Tansanias Präsidenten John Magufuli hat Hage Geingob der Familie und den Trauernden in Tansania sein Beileid ausgesprochen. Das Land habe einen Patrioten und Namibia einen guten Freund verloren, schrieb das Staatsoberhaupt auf Twitter.  Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa schickte Beileidsbekundungen. Magufuli Tod war gestern durch die Vizepräsidentin des Landes bestätigt worden. Laut offiziellen Angaben soll er an Komplikationen am Herz gestorben sein.  – Die Opposition meldete umgehend Zweifel an der Todesursache an. Oppositionsführer Tundu Lissu erklärte, ihm lägen Informationen vor, wonach Magufuli schon vor einer Woche an COVID19 verstorben sei. 

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