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19. März 2021 - Nachrichten am Abend

Keetmanshoop droht ein Unabhängigkeitswochenende ohne Wasser. Bürgermeisterin Maree Smit erklärte laut Nampa, dass die Stadt 14 Millionen Namibia Dollar Schulden bei NamWater habe. Der Wasserversorger wiederum habe ein Ultimatum bis zum heutigen Freitag gestellt. Sollten heute nicht mindestens 3,5 Millionen Namibia Dollar gezahlt werden, werde der Stadt das Wasser abgestellt. Laut Smit sei die Stadt unter keinen Umständen in der Lage, die geforderte Summe zu zahlen. Man hoffe jedoch durch weitere Verhandlungen eine Unterbrechung der Wasserversorgung zu verhindern. Gleichzeitig rief die Bürgermeisterin säumige Zahler dringend auf, ihre Wasserrechnungen bei der Stadtverwaltung zu begleichen.

Vizegesundheitsministerin Esther Muinjangue ist heute als erste Namibierin im Land gegen COVID19 geimpft worden. Sie erhielt vor den Augen der Presse heute im Zentralkrankenhaus in Windhoek eine Dosis des kürzlich eingetroffenen Sinopharm-Wirkstoffs aus China. Muinjanuge sprach anschließend von einem historischen Moment. Als Politikerin sei es ihre Aufgabe, eine Vorreiterrolle einzunehmen und die Skeptiker zu beruhigen. Ursprünglich wollte Präsident Hage Geingob höchstpersönlich als erstes geimpft werden. Der Sinopharm-Wirkstoff darf jedoch nur Personen zwischen 18 und 59 Jahren verabreicht werden. Derweil hat das Ministerium für internationale Beziehungen bekannt gegeben, dass morgen 30.000 Dosen des AstraZeneca.Impfstoffs aus Indien eintreffen werden

Präsident Hage Geingob hat Forderungen nach einem bedingungslosen Grundeinkommen in Namibia zurückgewiesen. Geingob erklärte laut Nampa, dass er nach wie vor keine überzeugenden Argumente für die Einführung eines solchen Grundeinkommens gehört habe. Zudem stellte er in Frage, warum eine reiche Person genauso viel Geld erhalten sollte, wie beispielsweise eine arbeitslose und leidende Person in Katutura. Die Regierung habe sich dem Kampf gegen Hunger und Armut verschrieben, dies müsse aber nach klaren Strukturen erfolgen. Gelder und Hilfen müssten nur an Menschen gehen, die diese auch nötig hätten, so Geingob weiter.

Die Tarifkommission zur Ausarbeitung eines nationalen Mindestlohns wird in der kommenden Woche ihre Arbeit aufnehmen. Die ersten öffentlichen Anhörungen sind dabei für Windhoek angesetzt, bis Ende August sollen schließlich Konsultationen im ganzen Land stattgefunden haben. Ziel ist es, bis September schließlich einen Bericht für einen landesweiten Mindestlohn vorzulegen. Die Öffentlichkeit kann sich im Rahmen der Anhörungen mit schriftlichen oder verbalen Beiträgen einbringen. 

Die USA haben anlässlich des anstehenden Unabhängigkeitstags die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit mit Namibia gepriesen. Zusammen habe man in den vergangenen 31 Jahren große Erfolge feiern können. Vize-Botschafterin Jessica Long sagte dazu: „We have already seen real success together combatting wildlife and human trafficking, increasing mutually beneficial trade and investment, and working toward HIV epidemic control.” Die US Botschaft erklärte zudem, dass man die bilaterale Partnerschaft mit Namibia auch in Zukunft weiter ausbauen wolle.

Angola erhält umgerechnet rund 10 Milliarden Namibia Dollar an finanziellen Hilfen durch die Weltbank. Das Geld soll dem Land durch die wirtschaftliche Krise helfen, welche durch die Corona-Pandemie noch verschlimmert wurde. Der Weltbank – Vertreter in Angola, Jean-Christophe Carret, erklärte in einem Statement, dass man weiterhin Vertrauen in die Wirtschaftsreformen des Landes habe. Die Gelder sollen einerseits zur Stärkung des Finanzsektors eingesetzt werden, andererseits direkt den Ärmsten des Landes zugutekommen. 

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