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20. April 2021 - Nachrichten am Morgen

Etwa zwei Drittel aller bisher durchgeführten Corona-Impfungen im Land wurden mit dem chinesischen Impfstoff Sinopharm durchgeführt. Dies teilte das Gesundheitsministerium gegenüber Hitradio Namibia mit. Unter den bis zum 17. April geimpften befinden sich 860 Mitarbeiter des Gesundheitssektors. Diese gelten in der aktuellen Phase 1 eigentlich als Hauptzielgruppe. Dennoch sei das Angebot nur sehr begrenzt bisher angenommen worden. 128 Personen im Land sind nach der zweiten Impfung hingegen vollständig geschützt. Das Ministerium wies gleichzeitig darauf hin, dass die Summe der gemeldeten Impfzahlen, wohl aufgrund von Nachmeldungen, derzeit nicht aktuell ist. Letzten Zahlen vom 17. April nach sind bereits 4999 und nicht 4620 Personen geimpft worden.

Der namibische Geheimdienst NCIS hat einmal mehr sein Budget um ein Vielfaches Überschritten. Laut dem Namibian ist der Nachrichtendienst weiterhin nicht verpflichtet seine Bilanzen offenzulegen, da dieses die nationale Sicherheit gefährden könnte.  Dem NCIS standen im Haushalt knapp 250 Millionen Namibia Dollar zu. Ausgegeben sein soll hingegen mindestens die doppelte Summe. Rufe nach einer Reform des Geheimdienstes, die vor allem von der Opposition kommen, werden seit Jahren ignoriert, heißt es.

Namibias Ausnahmeboxer Junias Jonas hat seine erste Anhörung vor Gericht wegen versuchten Mordes gehabt. Jonas wird vorgeworfen vergangene Woche in Swakopmund einen Mann durch ein Messer lebensgefährlich verletzt zu haben.  Das Opfer soll sich in kritischen, aber stabilem Zustand in einem Krankenhaus in Windhoek befinden. Zudem soll er unabhängig davon einen Polizeibeamten bedroht haben, der ihn wegen Vergehens gegen die Ausgangssperre zur Rede gestellt hatte. Jonas bleibt mindestens bis zur nächsten Anhörung am 5. Mai in Untersuchungshaft.

Namibia wird womöglich mit seinem zweiten großen Korruptionsskandal nach „Fishrot“ konfrontiert. Laut dem Namibian sind auch hier die bereits wegen des „Fishrot“-Skandals inhaftierten Ex-Justizminister Sacky Shangala und James Hatuikulipi darin involviert. Die Anti-Korruptionskommission ermittelt rund um 4,1 Millionen Namibia Dollar die im Rahmen der Dürrenothilfe verloren sein sollen. Mehr als drei Millionen Dollar davon sollen an ein Unternehmen von Shangala und Hatuikulipi geflossen sein. In den Skandal seien womöglich auch der NPC-Staatssekretär Leevi Hungamo und der ehemalige Präsidentensekretär Ndutala Angolo verwickelt.

Der All People’s Party geht die mögliche Entwicklung der Eisenbahnstrecke durch die Region Sambesi zu langsam. Sie forderte laut Nampa das Verkehrsministerium auf den Prozess zu beschleunigen. Minister John Mutorwa hatte vergangene Woche eine Machbarkeitsstudie angekündigt. Hierfür sei ein Zeitraum von 12 Monaten eingeplant. Erst dann könne man weiter Planungen vornehmen. Der kurzfristige Bau der Bahnstrecke sei utopisch, ohne dass man wisse ob diese sinnvoll sei. Derzeit würden bis zu 15.000 Lkws pro Monat auf der Nationalstraße fahren um Güter aus und in die Nachbarländer zu transportieren.

Malawis Staatspräsident Lazarus Chakwera hat seinen Arbeitsminister entlassen. Dieser soll, so berichtet die Presseagentur AFP, umgerechnet etwa 12.000 Namibia Dollar, die für den Kampf gegen COVID19 eingeplant waren, als Reisespesen in Rechnung gestellt haben. Er könne niemanden in seinem Kabinett gebrauchen, der Gelder für andere Zwecke missbrauche. Es sei auch keine Entschuldigung, dass Ken Kandodo das Geld bereits erstatte habe. Vor allem im Kampf gegen COVID19 bedarf es jedes Cents. Zudem wurden Ermittlungen gegen zahlreiche staatliche Mitarbeiter eingeleitet, die bis zu 110 Millionen Namibia Dollar aus dem Pandemie-Budget zweckentfremdet haben sollen.

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