Sonntag 09. Mai 2021

Logo Hitradio Namibia

App LiveStream

21. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Die Regierung hat bislang rund 20 Millionen Namibia Dollar für den Kampf gegen die Heuschreckenplage im Norden und Süden des Landes zur Verfügung gestellt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Nampa unter Berufung auf das zuständige Direktorat im Landwirtschaftsministerium. Demnach sei die Zambezi Region als Hotspot des Befalls identifiziert worden, mittlerweile werden aber aus den meisten nördlichen Regionen Sichtungen von Insektenschwärmen gemeldet. Laut dem Direktorat komme es im Norden vor allem zu einem Befall durch die Gattung der „brown locust“, während im Süden die Wüstenheuschrecke ihr Unwesen treibe. Die Ernährungs-und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen sicherte Namibia derweil weitere Hilfen in Höhe von sieben Millionen Namibia Dollar für den Kampf gegen die Plage zu.

Der jüngste Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Namibia gilt offiziell als unter Kontrolle. Seit 90 Tagen wurde laut dem Landwirtschaftsministerium in den betroffenen Gebieten kein neuer Fall gemeldet. Deshalb werden nun auch sämtliche Bewegungseinschränkungen aufgehoben. Als Sicherheitsmaßnahme soll die Impfkampagne allerdings fortgesetzt werden, teilte das Ministerium weiter mit. Der erste Fall des jüngsten Ausbruchs war Ende September 2020 in der Kavango Ost Region entdeckt worden, die Seuche hatte sich anschließend auf vier weitere Regionen im Norden des Landes ausgeweitet.

Parlamentspräsident Peter Katjavivi hat eine Aufstockung des Budgets für die Nationalversammlung und den Nationalrat gefordert. Um die Prinzipien der Demokratie vollständig umzusetzen, bräuchte es entsprechende Finanzierung, so Katjavivi. Im neuen Haushalt hatte Finanzminister Iipumbu Shiimi den beiden Parlamentskammern deutlich weniger Geld als noch im Vorjahr zugeteilt. Das Budget der Nationalversammlung wurde um rund 10 Prozent gekürzt, dass des Nationalrats um 12 Prozent.

FlyWestair hat eine geplante Ausweitung ihres Streckennetzes auf Katima Mulilo, Rundu und Lüderitz bestätigt. In einem Statement erklärte die private Fluggesellschaft, dass man sich um die entsprechenden Genehmigungen durch die Transportkommission bemühe. Transportminister John Mutorwa habe eine baldige Ausstellung in Aussicht gestellt. Aktuell fliegt FlyWestair von Windhoek aus Kapstadt und Ondangwa an, wobei die Verbindungen in den Norden ab Ende des Monates um einen zusätzlichen Flug pro Woche erweitert werden soll. 

In Namibias Nachbarländern Botswana, Sambia und Simbabwe sitzen nach wie vor hunderte Menschen in Todestrakten. Das geht aus dem neusten Bericht zur Todesstrafe von Amnesty International hervor. In Sambia etwa warten rund 500 Verurteilte auf ihr Schicksal, 119 wurden alleine im vergangenen Jahr zum Tode verurteilt. Hinrichtungen wurden in Sambia allerding seit 1997 nicht mehr ausgeführt. Auch in Simbabwe sitzen beinahe 90 Menschen in Todeszellen, dort wurde seit 2005 kein Mensch mehr hingerichtet. Nur in Botswana wird die Todesstrafe weiterhin vollstreckt, drei Verurteilte wurden im Jahr 2020 trotz internationalen Protestes gehängt. Generell ist die Anzahl der Hinrichtungen in Sub-Sahara Afrika im vergangenen Jahr um 36 Prozent gesunken.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.