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22. April 2021 - Nachrichten am Mittag

Fishrot-Whistleblower Jóhannes Stefánsson ist mit dem diesjährigen Win Win Gothenburg Sustanability Award ausgezeichnet worden. Die Jury begründete ihre Wahl mit dem Mut und der Selbstlosigkeit, die der Isländer im Kampf gegen Korruption und Machtmissbrauch gezeigt habe. Korruption sei nach wie vor eine der größten Hürden für die Entwicklung globaler Nachhaltigkeit. Sie treffe in erster Linie die Armen und habe negative Auswirkungen auf den Planeten als Ganzes. Stefánsson soll den Preis im Oktober entgegennehmen, er ist mit umgerechnet rund 1,7 Millionen Namibia Dollar dotiert.

Die Bergbaukammer hat die Widerstandsfähigkeit des Sektors gelobt.  Der scheidene Präsident Zebra Kasete hob bei der gestrigen Generaversammlung hervor, dass die Industrie, trotz eines der schwierigsten Jahre seit Menschengedenken, ihre Produktion aufrecht erhalten habe. Trotzdem gebe es noch viel zu tun, vor allem um Namibia als Bergbaustandort attraktiver zu machen. Gleichzeitig bemängelte er, dass die Industrie seit 2014 kein Jahr mehr ohne tödlichen Unfall verzeichnet habe. Alles in allem zeigte er sich aber optimistisch, dass der Sektor unter seinem Nachfolger Hilifa Mbako ein unglaubliches Wachstum erleben werde. 

Die Stadtverwaltung von Windhoek hat der Arbeitergewerkschaft NUNW den Strom abgeschaltet. Entsprechende Berichte der Namibian Sun bestätigte Bürgermeister Job Amupanda auf den sozialen Medien. Dabei kritisierte er die vorherige Stadtverwaltung unter SWAPO-Führung, die es zugelassen habe, dass die Gewerkschaft einen Millionenbetrag an Schulden angehäuft habe. Es ist die Rede von unbezahlten Rechnungen in Höhe von 1,9 Millionen Namibia Dollar. Amupanda bekräftigte zudem noch einmal seine Ambitionen zur Etablierung einer finanziell nachhaltigen Hauptstadt.

Die Anti-Korruptionskomission ist neben dem Fishrot-Skandal noch mit 20 weiteren hochrangigen Fällen beschäftigt. Das erklärte Parlamentspräsident Peter Katjavivi gestern vor der Nationalversammlung bei der Vorstellung des ACC-Budgets für das neue Finanzjahr. Die Komission erhält in diesem Jahr rund 74 Millionen Namibia Dollar, rund ein Drittel des Budgets ist für die Ermittlungsarbeit vorgesehen. Zudem soll sie ab sofort dem Büro des Parlamentspräsidenten angegliedert werden und nicht mehr, wie zuvor, dem Büro der Premierministerin unterstehen.

In Südafrika finden im Oktober Kommunalwahlen statt. Das gab Präsident Cyril Ramaphosa bekannt und beendete damit Spekulationen um eine mögliche Verschiebung der Abstimmung. Unter anderem die EFF hatte gefordert, die anstehende Wahl mit den Parlamentswahlen von 2024 zusammenzulegen. Parteien hätten durch den Corona-Lockdown nicht genug Zeit für den Wahlkampf gehabt, so die Begründung. Die Kommunalwahlen sind für den 27. Oktober angesetzt, in einem Statement rief Präsident Ramaphosa die Bevölkerung auf sich zu registrieren um die Entwicklungen am eigenen Wohnort mitzubestimmen. 

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