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23. März 2021 - Nachrichten am Mittag

Das Ministerium für Sozialhilfe hat in der Nähe von Witvlei eine Farm ersteigert, um Straßenkinder zurück in die Gesellschaft zu integrieren. Das erklärte Superintendentin Maggy Katimba gegenüber der Nachrichtenagentur Nampa. Die Farm soll dabei auch als Alkohol- und Drogenentzugszentrum fungieren. Laut Katimba könnten die Kinder anschließend an die Gesellschaft zurückgeführt werden. Das Rehabilitationszentrum auf dem neu erworbenen Land soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden. Gleichzeitig betonte das Ministerium noch einmal, dass man Straßenkindern kein Geld geben sollte. Das sei Teil des Problems, und nicht Teil der Lösung.

Am Unabhängigkeitswochenende ist es auf Namibias Straßen zu zahlreichen tödlichen Unfällen gekommen. Nach Polizei- und Medienberichten kamen bei verschiedenen Zwischenfällen seit Freitag mindestens elf Menschen ums Leben, Dutzende weitere wurden verletzt. Die höchsten Opferzahlen gab es nach einem Unfall am Samstagabend in der Nähe von Rehoboth zu beklagen. Dabei war ein Geländewagen in eine Mauer geprallt, fünf Menschen starben. Drei weitere Personen waren nach einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der Straße zwischen Tsumeb und Oshivelo am Freitag ums Leben gekommen. Weitere tödliche Unfälle wurden am Wochenende aus der Nähe von Oshikuku und Keetmanshoop, sowie einem Dorf in der Kavango Ost Region gemeldet.

Namibia erhöht die Anzahl der Sicherheitskräfte an den Grenzen in der Sambesi-Region. Damit soll die territoriale Integrität Namibias gewahrt werden, erklärte die Ministerin für internationale Beziehungen Netumbo Nandi-Ndaitwah laut New Era vor der Nationalversammlung. Konkrete Zahlen für die Aufstockung nannte sie nicht. Gleichzeitig wies sie Vorwürfe zurück, wonach die Regierungen von Namibia und Botswana den tödlichen Zwischenfall aus dem vergangenen Jahr herunterspielen würden. Erstmals sei ein solcher Fall vor ein Gericht in Botswana gebracht worden, das allein zeige, wie ernst man die Situation nehme. Im November 2020 waren vier Fischer am Chobe durch botswanische Soldaten erschossen worden.

Präsident Hage Geingob hat der neuen Präsidentin von Tansania zur Amtseinführung gratuliert. Samia Suluhu Hassan war am vergangenen Freitag vereidigt worden, sie übernimmt die Amtsgeschäfte des kürzlich verstorbenen John Magufuli. Geingob erklärte nun, dass er sich darauf freue, mit ihr zusammenzuarbeiten um die langjährigen Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter zu vertiefen. Hassan ist die erste Frau an der Spitze Tansanias, zuvor war sie seit 2015 Vize - Präsidentin. Sie wird vorerst bis 2025 die Amtsgeschäfte in dem ostafrikanischen Land leiten.

Nach weiteren Stromausfällen in der vergangenen Woche hofft Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa auf umfassende Investitionen in das Stromnetzwerk des Landes. Neue Stromerzeugungsprojekte sollen bis Ende 2022 7000 Megawatt zusätzlich liefern. Dazu erhofft sich die Regierung Investitionen von bis zu 45 Milliarden Rand aus dem Privatsektor. Zudem sollen noch einmal Projekte für 2600 Megawatt durch erneuerbare Energien ausgeschrieben werden. Ramaphosa nannte eine Lösung der anhaltenden Probleme in der Stromversorgung entscheidend für die wirtschaftliche Erholung des Landes.

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